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4 (1847) Herbstrosen. Der Bräutigam ohne Braut : mit sechs Stahlstichen
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schien ihm möglich, daß gerade von dieser apostolischen Arides Fortkommens das ihm gcwcissagtc Glück abhängig sep.Auch fiel ihm ein, daß cs ihm oft verdrießlich gewesenwar, wenn ungeschliffene Gesellen große Hunde mit aufden Postwagen nahmen und ihm und andern Gefährtendamit lästig fielen. Er wollte sich daher, da Argos auchkein Schooßhündchen war, diese Unschicklichkeit nicht selbstzu Schulden kommen lasten.

Sie pilgcrten also traulich zusammen. Ludwig dachterüdesten dem sonderbaren Rathe des Hausgeistes weiternach, und schon in der ersten Neiscstunde ging ihm plötz-lich ein Licht auf. Er erinnerte sich, daß ArgoS in seinerJugend bisweilen seltsame Töne von sich gab, die dermenschlichen Aussprache deutscher Worte glichen. Diese na-türliche Anlage hatte sich damals immer mehr entwickelt,als ihn Ludwig in die Lehre nahm. Die Vcrfahrungsartbei diesem Unterrichte war etwas derb. Der Lehrer faßtemit beiden Händen des Schülers Kinnbacken und drücktesie so lange, bis dadurch ein Laut entstand, der dein zu-gleich vorgcsagtcn Worte ähnlich klang. So lernte Argoö,wie ein Papagei, eine beträchtliche Zahl von Worten nach-sprcchen, und that cs in der Folge freiwillig auf ein ge-gebenes Zeichen. Der Pfarrer erzählte cinsmals bei die-ser Gelegenheit: cs habe schon ehedem einen solchen spre-chenden Hund gegeben, der im Jahre 1712 zu Leipzigöffentlich ausgetreten scp, und sich sogar die Ehre erwor-ben habe, von dem berühmten Philosophen Leibnitz ineiner seiner Schriften erwähnt zu werden.

Das alles kam jetzt dem Reisenden wieder in die Ge-danken. Er machte sogleich auf der Straße einen Versuch,ob Argos der Sprache noch mächtig sey, und er war cs.Er sprach besonders die Worte: Guten Tag! ungemein