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herein, trat vor sein Bett und sagte: „Nu, DuHerumschwär-uicr! List Du endlich wieder da? Der Vater ist todt, dieMuhle ist uiedcrgeLrauut: was willst Du hier ? Geh eilendnach Olbau zurück und nimm den Argos mit; er wirddort Dein Glück machen. Damit Dir aber dieser wohl-gemeinte Rath weder ein grundloses Gewäsch noch einFallstrick schcine/so wisse: ich bin der Hausgeist, der Dei-nen Voreltern seit Jahrhunderten treu ergeben war undauch Dich in Deiner Kindheit oft auf de» Armen trug.Drum folge mir, es wird Dich nicht reuen." —
Dich gesagt, ging er wieder zur Thür hinaus, che sichLudwig eine Erklärung, ans welche Art ihn der Hund glück-lich machen werde, ausbittcn konnte. Der Austritt warunstreitig nichts anders, als ein Ficbertraum, der sich durcheine alte, vom Vater ans den Sohn fortgccrbte Sage, daßseit hundert Jahren ein solcher Hausgeist in der abgebrann-ten Mühle einheimisch gewesen scy, in Ludwigs unruhigerSeele gebildet hatte. Er stand, als cS Tag wurde, selbstin Zweifel, ob er die Erscheinung für wirklich oder fürein bloßes Tranmgesicht halten sollte; doch beschloß er,dem Rathe des Männleins zu folgen. Dem Pfarrer, dener in frühem Zeiten oft über Geisterseher spotten hörte,verschwieg er den Vorfall; er sagte ihm nur, daß er we-gen gewisser Angelegenheiten unverzüglich nach Olban zu-rück gehe» und den ArgoS mitnchmcn wolle. Der Geist-liche hatte nichts dagegen, lieh ihm ein Sümmchen zu Be-streitung der Reisekosten, übernahm das Geschäft, die lie-genden Gründe zu verkaufen, und sie schieden freundlichvon einander.
Ludwig machte cs wie die Apostel, die dem Befehle:Gehet hin! wörtlich gehorchten; er wanderte zu Fuß,weil der Geist gesagt hatte: Geh nach Olbau zurück! Es