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Unter Weges machte er den Plan: er wolle seinen Va-ter , nach geschehener Anssöhnng, nm den Ankauf eineskleinen Landgutes bitten, und dort mit Snsche», die er imNothfall ihrem Vormunde zu entführen beschloß, ein arka-disches Leben beginnen.
Der Bau dieses Lustschlosses beschäftigte ihn bis zurletzten Station vor seinem Geburtsorte. Er wandcrte zuFuß ins Dorf hinein. Niemand, der ihm begegnete, kannteihn, und er gab sich Niemanden zu erkennen. Er eiltemit Bangigkeit nach dein Platze, wo man von dieser Seiteher, wie er wußte, das rothe Ziegeldach der väterlichenMühle zuerst aus einer Umgebung von Bäumen hcrvor-lcuchtcn sah. Er kam zur Stelle; er blickte hin und fuhrbestürzt zusammen: denn das ersehnte Haus war ver-schwunden. Zitternd und zagend ging er naher; da fander an der Stätte, wo vormals das stattliche Gebäudestand, einen großen Schutthaufen, und schwarz und ver-kohlt lag das Gebälk umher. „Gott im Himmel!" ries ermit Entsetzen, und lehnte sich an einen nahen, vom Feuerbeschädigten Baum.
Sieh, da erhob sich ans dem Schutthaufen ein Hund,sprang mit freudigem Geheul und wedelndem Schwanzans ihn zu, sprang an ihm empor, leckte ihm Gesicht undHände, und stieß klägliche Töne aus, als wollte er dasvorgcfallcnc Unglück erzählen. Es war der treue, vonihm erzogene Argos. Der Pfarrer hatte ihn, nach demHunde des Odysseus, so genannt; und, wunderbar!wie den griechischen Helden nach langer Abwesenheit seinalter Hund, auf dem Dünger liegend, erkannte, so kam demhcimkehrcudcn Ludwig der scinige Vom Aschenhügel desVaterhauses entgegen.
Der betäubte Jüngling wußte nicht, wo er den vorma-