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4 (1847) Herbstrosen. Der Bräutigam ohne Braut : mit sechs Stahlstichen
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hin, und ein dankbarer Blick für die bewirkte Rettung be-gegnete seinen Augen.

Dem Dicken war ein solcher Beobachter unerträglich.Er schnitt ihm, indem die Trümmer des Mahls zusam-mcngerafft wurden, grimmige Gesichter, und ordnete dannden Aufbruch an. Der Fan» nahm wieder des MärchensArm in Beschlag; sein Gefährte deckte den Rückzug undmachte sich recht vorsätzlich mit seiner ganzen Breite zueiner wandelnden Mauer zwischen den beiden jungen Leu-ten, die gern noch durch die Sprache der Augen von ein-ander Abschied genommen hätten.

Es versteht sich, daß Ludwig nicht unthätig sitzen blieb.Er schlich der Gesellschaft von Weitem nach und rückte ihrimmer näher, je mehr cs Abend ward. In de» Straßender Stadt war er nur zwanzig Schritte hinter ihr. Ersah sie in ein Haus gehen, bemerkte mit Vergnügen einenGasthof gegenüber, und eine halbe Stunde nachher zog ermit Sack und Pack in denselben ein.

Nun ward es ihm nicht schwer, die Namen und Ver-hältnisse der drei Personen, die ihn zur Veränderungseiner Herberge bewogen hatten, zu erfahren. Herr Kn oll,der dicke Mann, und Herr Stange, sein dürrer Freund,waren in jüngern Jahren mit einander bei einem reichenGrafen in Diensten gewesen; jener als Koch, dieser alsKammerdiener; und beide hatten ihren gntmüthigen undachtlosen Herrn so schändlich betrogen und geplündert, daßer in Arniuth versank und sic Capitalislc» wurden.Das Mädchen, Namens Susanne Winzer, war eineWaise, und lebte bei dein Herrn Knoll, ihrem Vetter undVormund, in harter Sclavcrci. Er wollte sic durchausan seinen ehemaligen Raubgenossen vcrheirathen und pre-digte ihr immer vor: cs gebe zwischen Himmel und Erde