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4 (1847) Herbstrosen. Der Bräutigam ohne Braut : mit sechs Stahlstichen
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Er war zugegen, der junge Herr," sprach der Pfarrer,und ließ sich über das von ihm so genannte Lumpen-gesindel mit harten Worten heraus. Das Ende vom Liedewar: daß mir die Frau Baronin befahl, den nächsten' Sonntag eine derbe Strafpredigt von der Kanzel herab-

zudonnern."

Freund, thun Sic das nicht!" sagte der Major:DerVorfall ist schon halb vergessen; wozu denn auf's NeueOel ins Feuer gießen? Der Sturm gegen die Schloßpfortewar freilich ein freches Unternehmen. Es kann also nichtschaden, wenn Sie im Allgemeinen ohne deutlichenBezug auf die gestrige Geschichte die Versuche eigen-mächtiger Selbsthülfe tadeln und davor warnen. Dasthun Sie, Freund! So erfüllen Sie halb und halb denWillen der Baronin, und auch die nicht geradezu abge-kanzelte Gemeine bleibt mit Ihnen zufrieden."

' Dem Pfarrer gefiel der gute Nath. Er versprach, ihn

zu befolgen.

Doch nun kein Wort weiter von dem verdrießlichenHandel!" sprach der Major.Was macht Ihr Sohn?Wird er nicht bald Urlaub nehmen und uns besuchen?"

Nach seinem letzten Briefe, worin er mir die herzlich-sten Empfehlungen an Sie und Fräulein Ottilien auftrug,kann ich ihn alle Stunden erwarten."

Das freut mich. Wir sehn ihm mit Verlangen entge-gen und wünschen sein baldiges Eintreffen um so mehr,> da wir dießmal vielleicht nicht lange hier verweilen wer-

den. Es ist möglich, daß wir, wenn sich die Verhältnisseim Schlosse nicht ändern, schon in den nächsten Tagenschnell anspannen lassen und »ach der Stadt zurückkchrcn."

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