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4 (1847) Herbstrosen. Der Bräutigam ohne Braut : mit sechs Stahlstichen
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dcs Dorfbaders, und versprach, sich wieder einzufindcn,sobald ein neuer Verband nvthig scp. Hierauf fuhr ernach der Stadt zurück Die Eltern freuten sich, daß diegeliebte Kranke in bessere Hände gekommen, dankten demMajor für seine wohlthätigc Fürsorge, beklagten sich da-gegen, daß die Frau Baronin noch gar nicht nach demkranken Kinde gefragt habe.Laßt's gut sepn!" sagte derMajor:Ich vertrete sie, und will auch, um die Schulddes Grafen einiger Maßen zu tilgen, der Gemeine einenfrohe» Tag bereiten. Ruft sie den nächsten Sonntag zu-sammen, bestellt Tanzmusik und gebt den Leuten auf meineKosten so viel Bier, als sie trinken wollen. Ich werdeEure Rechnung den folgenden Tag mit Vergnügen be-zahlen."

Am andern Morgen besuchte der Pfarrer Arnold denMajor. Die alten Frennde begrüßten und umarmten sichherzlich.Ich habe bereits," sagte der Geistliche,IhrerFrau Gemahlin die Aufwartung gemacht. Sie empfingmich ein wenig unhold, und warf mir vor, ich hätte, seit-dem sie nicht hier gewesen, meine Kirchkinder dermaßenverwildern lassen, daß sie gestern, wegen eines kleinenUnfalls, der einem lumpigen Kinde begegnet sep, eineRebellion angefangcn und die Schloßpforte bestürmt hät-ten, um ihr wohl gar nach dem Leben zu trachten."

Welche Ucbertreibung!" rief der Major.An Mordund Todtschlag hat Niemand gedacht. Man wollte höch-stens dem fremden naseweisen Grafen, der die Baronin zuPferde begleitete, den Rock ein wenig ausklopfen, weil erdie Bauern geschimpft und geschlagen hatte."