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Vom Stuhl aufspringend, fiel ihm die Baronin insWort: „Genug davon, Herr Major! Sic beleidigen mei-nen achtungswcrthcu Gast und haben doch gar keinen Be-ruf, sich als Schutz- und Schirmherr meiner Uuterthanmmit anzüglichen Reden herausznlaffcn."
„Das wäre freilich ganz überflüssig," antwortete derMajor, „wenn Sie selbst geruhen wollten, sich als eineliebreiche, menschenfreundliche Herrin Ihrer Untcrthanen zubetragen. Aber Sie werfen Kinder aus dem Wagen aufdie Straße und erregen dadurch einen Aufrnhr, der übleFolgen hätte haben können."
„Für Sie doch nicht!" sagte die Dame. „Ihnenkonnte keine Fensterscheibe zerschlagen werden. Doch wasstreiten wir über des Kaisers Bart? — Ich bitte, verfü-gen Sic sich in Ihre Zimmer!"
„Sehr gern! sprach der Major. „Und ich werde michbald, wenn Sie keinen anständiger» Ton gegen mich an-nehmen, noch weiter von Ihnen entfernen."
„Nach Belieben!" rief sic ihm hohnlachend nach.
In den Zimmern, die er gewöhnlich auf dem Laudebewohnte, fand er seine Tochter. Er sprach mit ihr überdie Vorfälle bei ihrer Ankunft. Sie bestätigte alles, waser schon von den Bauern gehört hatte. „Die Frau Ba-ronin fühlt aber keinen Funken Reue darüber;" sagte derVater. „Ich hatte deßhalb einen unangenehmen Wortwech-sel mit ihr, wobei sich auch der Herr Graf, dem ich eben-falls einen billigen Verweis gab, ziemlich unartig benahm.Ich will mich nun von der hochmütigen Frau und ihremGcsellschaftScavalier ganz entfernt halten, und die Dame