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kam, sagt Pastor Stern, dem Herrn Doktor der Glaubean Geister in die Hände.
Als ihm die Unholdin seinen Theil zugcmefscn hatte,eilte sie zum Lager seines Waffenträgers, der ein paarStunden vorher prahlte, daß er schon lange gewünschthabe, mit einem Gespcnste handgemein zu werden. Erhatte jetzt die schönste Gelegenheit dazu; aber der hasen-herzige Fant brauchte die Hände zur Gemeinschaft einesKampfes so wenig, als ob er in seinem Leben keine gehabthätte. Die zürnende Jungfrau bediente sich dagegen derihrigen desto nachdrücklicher. Sie zog den jungen Wichtaus dem Bette, warf ihn auf die Dielen und walkte ihnunbarmherzig. Nach so genommener Rache, verschwandsie mit einem lauten Hohngclächter, und Herr von O**,der mehr Fassung als seine Gäste behalten hatte, mußtenun die Rolle des Arztes spielen und ihnen niederschlagendePulver reichen: „Ei, ei, meine Herren!" sprach er scher-zend, „scpd ihr denn noch nicht genug niedergeschlagen?" —
Er ward jetzt eine Zeit lang heirathsscheu; aber seineVerwandten machten ihm wieder Muth, und er verlobtesich bald nachher, ohne der Eifersucht und drohenden Ab-mahnungen seiner nächtlichen Nuhestörerin weiter zu ach-ten, mit einem adeligen Frauenzimmer, das durch die ent-schlossene Verbindung mit einem Manne, auf dessen Allcin-besitz, eine so furchtbare Nebenbuhlerin Anspruch machte,viel Herzhaftigkeit bewies. Je näher der Vcrmählungstagheranrückte, je mehr tobte die Jungfrau, und sagte unteranderm: wenn es ihr ja nicht gelänge, seine Ehe zu Hin-tertreiben, so sollte doch wenigstens das erste Kind nichtlebendig zur Welt kommen.
Am Hochzeittage verübte sie die ausgelassensten Streiche.Die Trauung ließ sie zwar in Gnaden geschehen, doch bei