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dcrherz, damit hat's bci mir noch sechs oder acht StundenZeit.
Norbert. Du lockerer Gesell!
Rossignol. Moralisirst du immer noch wie sonst?
— Und am Ende steht der Sittenprediger wohl selbst da,um auf ein Mädchen zu lauer» ?
Norbert. Ha, ha, ha! Das ist eben meine Sache!Nossiguol. Nu», was schilderst du denn hier aufder Gaffe?
Norbert. Ich warte auf den Secrctair des Herzogsvon M*", der mich schon vor drei Stunden in diesemHause abrufen und in eine Gesellschaft führen wollte.Rossignol. Der Secrctair des Herzogs von M''"?
— Aus den kannst du noch drei Tage passen! Der sitzteine halbe Meile von hier in einem Kaffcchausc und trinktund spielt, daß ihm der Kops raucht.
Norbert. Nicht möglich!
Rossignol. Was ich dir sage. Ich komme eben ausjener Spirlbndc und habe den Zeisig mit meinen Augengesehen. Er saß mit wenigstens fünfzig Louisd'or inVerlust.
Norbert. Je, so wollt' ich doch, daß er noch fünfzigdazu verlöre! —
Rossignol. Wie kommst du denn mit diesem Wüst-ling in Verkehr?
Norbert. Durch seinen Herrn, an de» ich hier eineEmpfehlung erhielt.
Rossignol. Oho! hast du so hohe Bekanntschaften?
— Ich armer Schlucker kenne nur des Herzogs Kastellan,der die Aufsicht über seinen Garten hat. Ein alter ehr-licher Kompan und schon seit dreißig Jahren mein Freund!Ich bin eben aus dem Wege zu ihm.