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bert! bist du's!" — Mit diesem AuSrnf öffnete er dieArme und schlug sie mit einer so wilden Inbrunst demKapital» um den Hals, daß dessen Ricsenpcrückc dabei indie Rappusc gcrieth und eine mächtige Pudcrwolkc ausihr emporstieg.
„Ei, ei, nicht so hitzig!" sagte der Umarmte. „Mitwem Hab' ich denn die Ehre_?"
„Donner und Hagel! Brüderchen, kennst dn mich nicht?Kennst deinen alten Kriegskameraden Nossignol nicht?"
Norbert. Freund Nossignol! — Ich erstaune! Wokommst du her?
Nossignol. Bon meinem Gütchen ans der Picardie.Ich hab's vor vierzehn Tagen verschachert und will's hierin Paris durch die Gurgel jagen.
Norbert. Ein löblicher Vorsatz! Immer noch der alteSchwelger und Prasser? — Und welche Korpulenz hastdu gewonnen! Bist ja ein wahrer Bacchus — so dickwie lang!
Nossignol. Lustiger Muth macht frisches Blut! Ichhalte immer auf gute Schnabelweide und gräme mich übernichts) so gedeiht man. — Aber, Herzensbrüderchen, wasführt denn dich »ach Paris?
Norbert. Ein Gesuch bei Hofe, wegen meines Land-guts.
Nossignol. So, so! Ich habe, dem Himmel seyDank! bei Hofe nichts mehr zu suchen.
Norbert. Wohnst du hier in der Nachbarschaft?
Nossignol. Weit gefehlt! Ich Hause ganz am andernEnde der Stadt.
Norbert. Gehst also jetzt nicht heim?
Nossignol. Ei bewahre! Denkst du, ich krieche wieein Kopfhänger um zehn Uhr ins Bett? — Nein, Bru-