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Herzog seinen ersten Kammerdiener, indem er sich raschankleiden ließ.
„Viele Leute, gnädigster Herr?"
„Wer denn etwa?"
„Ein Lobdichter — der Portrailmaler — die Sprach-meister — verschiedene Profcssionistcn —"
„Pah! ich will mir heute von diesen Menschen keinelange Weile machen lassen. — Du kamst doch zu Wagen,Chevalier?"
„Zu Befehl."
„Gut! ich bitte mir einen Platz bei Dir aus."
„Mit Vergnügen."
Der Herzog wandte sich zum Kammerdiener: „Laßt desRitters Wagen an der Hintcrthürc verfahre», und sagtden Leuten im Vorzimmer: ich ftp krank, könne heute nie-mand sprechen."
Er schlüpfte jetzt eine geheime Treppe hinab. Der Kam-merdiener hob ihn in den Wagen, eilte dann zum Früh-stück bei seiner Geliebten, und dachte nicht an den Son-nctdichtcr und seine Konsorten, die noch zwei Stundenlang, zum Theil mit leeren Mage», im Vorgcmach harr-ten, und nun erst, von dem vergeßlichen Mann abgcferti-gct, mißmüthig nach Hause schlichen.
Auch wir haben in dem herzoglichen Palaste (wo wirblos ein Weilchen znschautcn, um Seine Hoheit etwasnäher kennen zu lernen) nichts mehr zu thun, und wollennun sehen, was in der Tenfclskllche vorgcht.
Dort war, beim Abendessen nach der Oper, über dasunglückliche: „Ei! wie prächtig!" viel gescholten, und so-gar noch eine lange Gardinenpredigt darüber gehaltenworden. Rosette versprach, künftig an öffentlichen Ortenbesser auf ihrer Hut zu sepn, und den Mund nicht mehr