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neue Noch! vom Gasthofc zum schönen Bilde wolltekein Mensch etwas wissen. Man fragte links und rechts,fuhr ins Kreuz und in die Quere — alles vergebens! Herrvon Norbert beschuldigte zuletzt sein Gedächtniß, daß esden rechten Namen der gewünschten Herberge verlorenund ihm einen falschen dafür untergeschoben habe. Müh-sam fühlte er den Zettel, worauf die Notiz geschriebenstand, aus seinem Taschcnbuche heraus; allein was halfdas? Er sah nicht die Hand vor den Augen, geschweigeeinen Buchstaben. Da war nun kein Rath, er mußte sichaus dem Wagen erheben und den tiefen Straßenmoor bishin an ein Haus messen, wo er noch Licht brennen sah.Ein eisgraues Müttcrlcin öffnete ihm die Thür. Er fragtedieses häßliche Bild nach dem schönen, das er, bei demmatten Schein einer Lampe, richtig aus seinem Zettel fand;aber wiederum vernahm er aus dem zahnlosen Mundedas alte Lied: es scp nicht vorhanden. „Nun so muß derTeufel sein Spiel haben !" rief er mit dem Fuß stampfend,und wandte sich, um nach dem Wagen zurückzuwaten.
„Halt! wartet ein Bischen!" sagte die Alte: „Ihr sprachtda den Namen des bösen Feindes aus, und der hilft uns,so wenig er sonst taugt, aus Ein Mal aus dem Traume.Ich besinne mich dabei, daß wirklich vor zwölf oder fünf-zehen Jahren ein Gasthof in dieser Gegend den Namenführte, nach dem Ihr fragt; es ging aber dem schönenFrauenbilde, das über der Thüre hing, wie mir: es wardalt und häßlich, und die Vorübergehenden trieben ihrenSpott darüber. Das verdroß den Besitzer des Gasthofs;drum ließ cr's herunter nehmen, und nannte sein Hausdes Teufels Küche."
„Gott scp bei uns!" rief der fromme Kapitain. „Dortmag der Teufel Herbergen und ich nicht!"