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als er, zur Belohnung seiner in einem Gefechte bewiesenenTapferkeit, das Ludwigskreuz erhielt; es hatte ihm aberdamals in dem Getümmel des großen Babplons sehr we-nig gefallen. Seit diesem Zeitpunkte lebte er schon zwan-zig Jahre lang (weil er durch empfangene Wunden zuKriegsdiensten untüchtig geworden war) in der gemächlich-sten Ruhe auf seinem Landgutc, das er blos dann undwann einige Stunden verließ, um einen Gränzuachbar zubesuchen. Er befand sich in seinem uralten, verwittertenSchlöffe besser als der Monarch in seinen glänzenden Pa-lästen, und die Schaaren Fledermäuse, die seine halb ver-fallene Burg bewohnten und durchschwärmtcu, dünkten ihmweniger unleidlich, als die eleganten Stutzer, die er in derKönigsstadt herumflattcrn gesehen hatte. Der Ton dergroßen Welt war ihm zuwider. Er lebte und handeltegern nach der schlichten Weise der Mutter Natur , undhaßte, mit Zachariä zu reden,
Den Zwang, den steifen Geist, der alle Freuden störet;
Mit Bücke» alles spricht, mit Lächeln alles höret.
Diese geschmeidige Fertigkeit besaß weder sein Rücken nochsein Gesicht; denn sein beständiger Aufenthalt auf demLande hatte ihn der Mühe übcrhoben, sie dazu abzurichten.Er hegte übrigens vor großen Herren allen schuldigenRespekt; doch führte er immer das einfältige Sprichwortim Munde: es sep mit ihnen nicht gut Kirschen essen,weil sie dem gcringern Mitgcnosscn gern Stiel und Steinins Angesicht würfen. Aus diesem Grundsatz ging er ih-nen so weit als möglich aus dem Wege, und es wurmteihn daher gewaltig, daß er sich zu einem Paradezuge durchihre Vorzimmer rüsten sollte.
Indem er sich mit diesem unbehaglichen Gedanken her-