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dcr heimlichen Freude fort, daß eine lustige Geschichte dar-aus entstehen würde.
Kasein war sehr besorgt, daß ihm seine Pantoffeln ge-stohlen werden möchte». Diese Unruhe litt ihn in der Ba-dewanne nicht lange. Er kleidete sich bald wieder an,öffnete die Thür des Kabinets, und erblickte da eine Pracht-ausgabe von Pantoffeln, dergleichen er in seinem Lebennicht gesehen hatte. Alle Wetter! — dachte er, und standganz starr vor Erstaunen — wo kommen die niedlichenDinger her? Welcher wohlthätige Zauberer verwandeltemeine Holzmaschine in Sammt und Gold? — Aha! dasthat gewiß mein galanter Freund, der mich vorhin so aus-schalt! Er wollte seine Unhöflichkeit durch dieses reizendeGeschenk wieder gut machen. Ei nun, einen solchen Tauschkann ich mir wohl gefallen lassen. —
So mit sich selbst sprechend, nahm er den köstlichen Fundin Besitz und eilte wohlgemuth nach seiner Wohnung.Me, die ihm begegneten, geriethen über sein neues präch-tiges Fußwcrk in die höchste Verwunderung. Man hieltes für ein Wundcrzeichcn, für eine Vorbedeutung desjüngsten Tages.
Indessen war auch der Eigenthümer der Sammtschuhedem Bade entstiegen, und hatte die stadtkundigen Scheu-sale gefunden. Zu Kasems Unglück war es der Kadi, derOberrichter der Stadt. Er fing einen gewaltigen Lärman. Das ganze Badehaus lief zusammen. Alt und Jungkannte Kasems Latschen. Er ist der Dieb! riefen Alle.Man suchte ihn vergebens. „Ich will ihn schon finden!"sagte der Kadi, und befahl, die alten Schlurren in seineSänfte zu legen.
Als der Geizhalz nach Hause kam, konnte er sich andem vermeinten Geschenke seines Freundes nicht satt sehen.