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,,Das ist ein -braves, vernünftiges Wort, lieber Sohn!"sagte der Hauptmann, und Richard versicherte, daß er minerst die geschehene Aussöhnung als vollendet betrachte.
Nachdem er hierauf den Hauptmaun und das Brautpaarauf den folgenden Tag zum Mittagsmahlc cingcladcn undsic zugesagt hatten, nahm er Abschied, und übersandte baldnachher den Shawl und die Tabakspfeifen, deren reich mitSilber beschlagene Köpfe nnd Rohre so schön und kostbarwaren, daß Noggenburg, als ein alter Kenner, den Werthdes Geschenkes auf hundert Thaler schätzte, ohne »och einnettes Tabakökästchcn und einige Rollen des feinsten Kna-sters, die zugleich mitfolgtcn, in Anschlag zu bringen.
Auch die sämmtlichcn Magistratspersoncn bat Richard,mit Ausschluß ihrer Frauen und Töchter, auf den folgen-den Mittag zu Tische. Er wußte, wie diese Damen gegendas Fräulein gesinnt waren und wollte daher Elisen nichtdas Leid zufügen, sie in eine ihr abgeneigte Gesellschaft zuversetzen. Es ward bei ihm, wenn er Gäste batte, umzwölf Uhr gespeis't; denn die Michclheimer aßen schon umeils Uhr und liebten cs also durchaus nicht, so spat zu ta-feln, wie cs Richard, nach englischer und jetzt auch deut-scher Sitte, gewohnt war. Dicßmal ersuchte er den Bür-germeister in einem Billct, sich eine Stunde vor der gewöhn-lichen Tischzeit bei ihm einzufindcn, weil er etwas Wich-tiges mit ihm zu sprechen habe.