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3 (1847) Die Kleinstädter und der Fremdling. Novellen : mit sechs Stahlstichen
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rief der alte Krtcgsmann.Ich hätte meinem Sohne seinMißverständlich mit Ihne» nie vergeben, wenn er Sicnicht jetzt mir wieder z »führte."

Indessen nahte sich auch Elise und empfing den Gehei-men Rath mit zwangloser Heiterkeit und freundlichem Wohl-wollen. Jede Verlegenheit war nun auf allen Seiten vor-über. Man unterhielt sich von der neuesten Stadtbcgcbcn-heit und der daraus entsprungenen Vcrsöhung so unbefan-gen, als wäre nie zwischen Richard und Albert ein Zwistvorgefallcn und nie ein Korb ausgcthcilt worden.

Lieber Hanptmann," sagte Richard,darf ich Ihnenzum Beweise, daß ich auch in der Entfernung an Sic ge-dacht habe, ein kleines, sehr kleines Geschenk anbictcn?"

Wenn cs klein, wirklich sehr klein ist," antwortete Rog-gcnburg,so nehme ich'ö an, um nicht eigensinnig zu schei-nen. Aber ich kenne schon die Herren Ostindier, daß sienichts Kleines verschenken."

Dießmal doch!" versetzte Richard.Ich habe ein Du-tzend Tabakspfeifen von verschiedener Gestalt für Sie ge-kauft, und diese werden Sic mir gewiß nicht auf demHalse lassen, da ich selbst keinen Gebrauch davon machenkann."

Ein Dutzend! gleich ein Dutzend?" rief der Haupt-mann.Da sicht man den Ostindier! Doch mit Ta-baksgeräthe greift man mich an der schwachen Seite an,und so will ich mich denn gegen Ihre Güte nicht sträuben."

Da einmal von Geschenken die Rede ist," fiel Albertrin,so erbitte ich mir auch eins, Herr Geheimer Rath!Beschenken Sie mich, oder vielmehr Elisen, zum zweitenMal mit dem Shawl, den ich ihnen unartig zurück gab.Ich möchte dieses Denkmal unserer Mißhelligkeiten gernauf immer aus Ihren Augen entfernen."