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3 (1847) Die Kleinstädter und der Fremdling. Novellen : mit sechs Stahlstichen
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stcn Bäume. Nur der Premier-Minister war nocyin Sicherheit, als schon der Fürst mit raschen Schrittenin den Garten trat, und von Jenem, der ihn vor kurzerZeit beim Landtage gesehen hatte, mit Schrecken erkanntwurde.Himmel! der Fürst!" raunte er dem Ostindicrins Ohr, ging in voller Verzweiflung Sr. Durchlauchtentgegen, und verbeugte sich so tief, als er konnte.

Wer sind Sie?" fragte der Fürst.

Stammelnd gab sich der Bürgermeister zu erkennen.

Die Herren spielen wohl eine Komödie?" sagte derLaudcsvater lächelnd, und wandte sich, ohne Abwartungeiner Antwort, zu dem Ostindicr, der indessen auch nähergetreten war, und ihn mit dem Anstand eines Weltman-nes, begrüßte.

Indessen fuhr ein fürstlicher Jagdhund ans RichardsAffen los, und wollte ihn Hetzen; aber das Blättchen wandtesich : der Affe voltigirte auf des Hundes Rücken, und sprengteihn, wie ein Reiter sein Roß, den Garten entlang.

Während dieses Zwischenspiels, das Richard und derFürst mit Lachen ansahcn, verkrümelten sich die Allongen-pcruckcn.

Der Fürst benahm sich so sein, daß er nach der wun-derlichen Maskerade nicht weiter forschte. Er sprach überOstindien, genoß einige Erfrichungcn, und ritt nach einemkurzen Aufenthalt wieder fort.

Jetzt kamen die Geflüchteten aus dem tiefsten Winkel desGewächshauses hervor. Ihre Gesichter waren ganz ver-ändert. Sie wehklagten: der Fürst sey unfehlbar höchst un-gnädig , daß sie, als obrigkeitliche Personen, dergleichenHarlekiuaden spielte», und werde sic und die ganze Stadtseinen Zorn empfinden lassen. Richard versicherte dagegenzu ihrem Tröste: er habe die Stadt der Gnade des Fürsten