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3 (1847) Die Kleinstädter und der Fremdling. Novellen : mit sechs Stahlstichen
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Kreisel antwortete: er wundere sich, daß ein in Ostin-dien gewöhnlicher Tragscffcl einen Mann befremde, der soviel Reisebeschrcibungcn gelesen habe.

Ei, ich kenne das Ding wohl!" sagte der Bürgermei-ster, ein wenig beschämt.Es will mir nur nicht gefal-len, mich und meine Herren College,, in dieser Gänsesteigetragen zu lassen."

Nein, das muß ich verbitten!" rief Herr Trottel.Ichbin ein schwcrbelcibter Mann, die Stellasche bricht untermir entzwei oder kippt um, und wir alle sind Kinder desTodes."

Der Stadtsecrctair, dem es immer gelang, seine Vor-gesetzten wie Marionetten zu lenke», drang auch dießmalmit seiner Bcredtsamkcit durch, und der Palankin wardunter dem Jauchzen des Volks bestiegen. Er faßte jedochmit genauer Noth nur vier Personen. Das poetische Genieentschloß sich sogleich, zu Fuß zu gehen, und lief, das all-gemeine Gelächter nicht achtend, neben der Gänscsteige her.

I» einem ostindischcn Prunkgcwande, auf einem hohen,thronartigcn Sessel sitzend, empfing der König die ankom-menden Staatsbeamte». Ihr Nachbild, der Affe, saß zuseinen Füßen, stand aber sogleich ans, stellte sich, wie dazuabgcrichtct, in ihre Reihe, und verbeugte sich, wie sie.Die Thürcn des Audicnzsaales waren allen wohlgekleidc-ten Personen, welche die Neugier aus der Stadt hergcführthatte, geöffnet. Der König hielt eine kurze Rede, die denInhalt der Bestallungsbriefe, mit einiger Veränderung derWorte, wiederholte. Die Beamten huldigten ihm vermittelstHandschlages, und er forderte sie dann auf, mit Freimüthig-keit vorzutragen, was sie zuiss Besten des Reiches in An-regung zu bringen hätten.

Das war der Punkt, wo sie ihn erwarteten. Sie hat-