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cs ganz unterlassen hatte. Beide sollten sich darüber, wiecs hieß, Vorwürfe gemacht und tüchtig gezankt haben.Dieses schwankende Gerücht schien sogar durch den Um-stand, daß Albert den zweiten Tag nach der Illuminationmit Sack und Pack von Michelheim abgcreist war, eini-gen Halt zu bekommen. Die zerschmetterten Fenster hatteer seinem Hauswirthe bezahlt und sich gegen den Magi-strat schriftlich erklärt, daß er den Betrag des von demFriseur zu leistenden Schadenersatzes der Armenkasse schenke.Er hatte damit in Michelhcim gleichsam sein Testamentgemacht, und die Spürer und Forscher wollten auch nochaus vielen andern Merkmalen schließen, daß es mit seinemLeben dort aus sey. Elisens Feindinnen mißgönnten ihrzwar den reichen Gemahl, der ihr bestimmt schien; dochauf der andern Seite sah man cs gern, daß der gastfreieMann, der nun auch nächstens wieder einen stattlichenEinzugsschmaus geben mußte, in Michelheim blieb, undso hoben sich Verdruß und Vergnüge» gegen einander auf.
Nur der Gastwirth war mit dem Kaufe des Meierho-fes sehr unzufrieden. Er verlor dadurch eine» Miethmann,den er zeitlebens zu behalten gewünscht hätte. Das obereStockwerk seines Hauses brachte ihm oft Monate lang kei-nen Groschen ein, weil selten ein Reisender von Standenach Michclheim kam, und die im goldenen Fasse ausspan-nenden Frachtführer nicht gewohnt waren, sich besondereZimmer geben zu lassen. Doch der betrübte Mann wardauf eine unverhoffte Weise getröstet. Die Honoratiorendes Orts plagte seit einiger Zeit der Wunsch, ein Cassinozu besitzen, damit andere große Städte— denn unterdiese zählte jeder Michelheimcr sein Michclheim — nichtsvor ihnen voraus hätten. Es war aber, seitdem dieserEinfäll ihre Köpfe beschäftigte, kein Haus mit hinreichen-