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»2ch hoffe," fuhr Blaffmann muthig fort, „die edlen undhochwcisen Herren werden mich darüber mehr loben alsfchelten. Die Illumination war von Dcnenselben befohlen,alle Bürger und Einwohner leisteten Gehorsam, nur Mon-sieur Albert spielte den Freihcrrn, und steckte kein Lichtan; da gericth ich in Eifer und warf ihm die nachtschwar-zen Fenster ein, um dem edeln Nathe meine Ergebenheitund dem Ostindien Anhänglichkeit und Ehrfurcht zu be-weisen."
„Er hat sehr fehl geschossen!" sagte der Stadtsecretair.„Eben der Mann, den Er durch eine tnmultnarische, ge-setzwidrige Handlung zu ehren glaubte, ist als Klägergegen Ihn ausgetreten, und dringt darauf, daß Er gc-züchtigct werde. Und das verdient Er in jeder Betrach-tung ! Denn ich, weiß sehr gut, daß Sein vorgeblicheredler Enthusiasmus nichts als Rache, hämische Selbst-rache war."
„Und ich weiß sehr gut," sagte Blaffmann nachspottend,„daß der Herr Stadtsecretair mein Freund nicht sind."
„Das gesteh' ich gern;" antwortete Kreisel. „Wie -könnt' ich der Freund eines Menschen von SeinemSchlage scpn? — Eines Menschen, der immer, wie dietauscndzüngigc Fama, die Posaune der Klatscherei amMunde hat, und überall, wo er seinen Fuß hinsetzt, denSamen der Zwietracht ausstrcut. — Doch wozu dieserWortwechsel? Er hat die gerügte That eingestanden; dieHerren des Raths mögen Sein Strqfurtheil sprechen."
Der Bürgermeister rieb sich verlegen die Stirn. Erbefahl dem frechen Sünder, vor der Hand abzntreten undim Vorsaal auf weitern Bescheid zu warten.
„Was machen wir nun mit dem Schuft?" sagte derBürgermeister und sah seine Collegen an. „Meinetwegen