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den zu entzweien. „Gnädiges Fräulein," hob er an, „Siehaben gestern die ganze Stadt, so zu sagen, in den Aprilgeschickt. Jedermann hoffte und freute sich darauf, daß siedas kostbare ostindische Tuch, welches Ihnen Herr Richardgeschenkt hat, öffentlich zeigen würden."
Erröthcnd sah Elise ihren Vater an. Er überhob sieder Antwort. „Was schwatzt Er da?" sprach er verdrieß-lich. „Er bekümmert sich immer um ungelegte Eier!"
„Gelegt ist das Ei wohl;" versetzte der Pudermann mithämischem Lächeln: „ich habe mich aber nicht darum beküm-mert, sondern nur mit halben Ohre» gehört, was an allenOrten und Enden des Schießplatzes davon gesprochen wurde.Ich wundere mich fast des Todes, sagte die Frau Bürger-meisterin —"
„Wollen Sie wissen, Herr Hauptman», was die FrauBürgermeisterin gesagt hat?" fiel Albert schnell ein.
„Ich kann cs entbehren," antwortete Roggcnburg.
„Das Fräulein und ich sind auch nicht neugierig darauf,"sagte Albert. „Verschonen Sie uns also damit, HerrBlaffmann!"
Spöttisch wiegte der Friseur seinen spitzen Kopf voneiner Seite zur andern, zog ein schmutziges Tuch aus derTasche und fuhr damit nach Werts Gesichte.
„Was soll das heißen?" rief Dieser entrüstet, und stießihn zurück.
„Es schien mir," sagte Blaffmann, „Sie wären ein bis-chen gelb um den Mund: das wollt' ich abwischen, damitman Sie nicht etwa einen Gelbschnabel nennen möchte."
Er hatte dicß unglückliche Wort kaum ausgesprochen, sostürzte Albert auf ihn zu, faßte ihn an der Brust, ranntemit ihm die Stubcnthür auf, brachte ihn so rückwärts mitSturmschritten bis an die Treppe, und rieth ihm, sie eilig