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rinige Schritte zurück, und wiederholte seinen Antrag soinständig, daß sich endlich des Fräuleins Vater, der demHandel von weitem zusah, auf seine Stelzen machte undihr befahl, den Ehrenschuß zu thun, damit der schon zulange gedauerte Waffenstillstand ein Ende gewinne. „Schießegetrost!" sprach er. „Eine blinde Henne findet manchmaldas beste Korn!" — Elise konnte sich nun nicht längerweigern; sie legte an, zielte geschickt und traf, wie derVater geweissaget hatte, den Nagel auf den Kopf. DerZieler sprang aus seiner Cascmatte hervor, und verkün-digte mit Freudensprüngen und Grimassen den entscheiden-den Königsschuß. Trompeten und Pauken erschallten, undmit lauter Stimme rief Richard: „Es lebe unsere Königin!"
Aber der Stadtsecretair war der einzige, der in diesesVivat cinstinnnte. Die andern schwiegen stockstill und rot-teten sich mit finstern Gesichtern zusammen, als wolltensie gegen ihre Herrscherin eine Verschwörung anzctteln.Besonders versammelten sich die vornehmsten Frauen undMädchen unter dem Panier der Frau Bürgermeisterinund hielten Rath. Man hörte sie ganz laut von Bettel-stolz und Bettelprinzessinnen sprechen, und ihre Blicke wie-sen dabei so deutlich, wie Zeigefinger, auf Elisen. Einige,die sich dem Haupte der Verschwörung besonders ange-nehm machen wollten, plänkelten aus dem Haufen heraus,strotzten bei der verhaßten Königin vorbei, besahen sie starrvon unten bis oben, und lachten ihr frech ins Gesicht.Sie bemerkte die immer wachsende Währung, beklagte sichleise darüber bei ihrem Vater, und bat ihn um Erlaubniß,die Gesellschaft verlassen zu dürfen.