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umher gedrängten, aufhorchenden Volksmenge mit Schimpfbestanden, hätte nicht Richard, geschickt einsallend, desverstummenden Redners Ehre gerettet.
Der Indier wandte sich hierauf mit verbindlichen Wor-ten zu den Damen, unter welchen sich auch Elise befand.Mit ihr unterhielt er sich vorzüglich. Die übrige schöneWelt vermißte die ihr entzogene Aufmerksamkeit, und gabdurch gewaltiges Rauschen mit den Fächern ihren Verdrußzu erkennen.
Indessen ward aufgetragen. Richard führte, als ihmder Bürgermeister die Oberstelle bei der Tafel anwies,Elisen dahin. Ihre Bescheidenheit sträubte sich dagegen;doch er ließ nicht ab, sie mußte den Ehrenplatz einnehmen,und er setzte sich an ihre Seite. Da gabs Furicngesich-ter! Die Bürgermeisterin und Madame Trottel hatten dar-auf gerechnet, daß der König des Tages zwischen ihnenwie eine Perle in Golde fitzen sollte. Sie standen schonda, sie erhoben schon ihre reich beringten Hände, um dieStühle, die sie sich ausersehcn hatten, in Besitz zu nehmen:und ach! da machte ihnen der unartige Mann einen soverzweifelten Streich! Das empörte sie unbeschreiblich. Sieließen ihren Ingrimm zwar nicht in Worte ausbrechen,stürzten aber mit einander, wie brausende Winde, ansEnde der Tafel hinab und setzten sich dort neben den Vor-schneider, der kein so vornehmer Mann, wie vormals derKron-Großvorschneider von Polen, sondern der Geringstein der Gesellschaft war. Darum sank er vor unterwürfi-ger Demuth fast zu Boden, als sich zwei Damen von sol-chem Range neben ihn zur Linken und Rechten niederlie-ßen, oder vielmehr niederwarfcn.
Diese beispiellose That erweckte allgemeines Erstaunen.Die Frauenzimmer geberdeten sich, als wäre das größte
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