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gestern von dem Ostindier erwiesen wurde, fördcrsamstauf eine feierliche Art und auf gemeinschaftliche Kostenzu crwiedcrn, damit wir uns nicht nur als höfliche Män-ner zeigen, sondern ihn auch durch Achtung und Liebe fesseln,einige Zeit bei uns zu verweilen, und durch seinen Auf-wand unserer armen, »ahrlosen Stadt ein wenig auf dieBeine zu helfen."
Die sämmtlichcn Rathsvcrwandten fanden diesen Vor-schlag sehr weise, und erboten fich einstimmig zum Beitritt.
„Auch die übrigen Honoratioren des Orts, besondersdiejenigen, die gestern mit bei dem Balle waren, dürfenwir billig zur Mitleidenhcit ziehen;" fuhr der Bürgermei-ster fort. Er berührte diesen Punkt auf ausdrücklichenBefehl seiner wirtschaftlichen Frau, die ihre Einwilligungzu der beabsichtigten Gasterei nur unter dieser Bedingunggab, damit der auf jeden Kopf fallende Kostenbcitrag durchzahlreiche Beisteuern so viel als möglich vermindert werde.Es war überhaupt ein Wunder, daß ihr Geiz das kost-spielige Vorhaben nicht in der Geburt erstickt hatte. Daswäre ohne Zweifel geschehen, wenn sich der Indier nichtdadurch, daß er den ersten Tanz mit ihr tanzte, in Gunstgesetzt und ihr einen so herrlichen Triumph über die Docto-rin Salm, mit welcher sie in einem ewige» Rangstreit«: lebte,bereitet hätte. Den Rathsherrcn war die Vermehrung derTheilhabcr und Bezahlcr ebenfalls willkommen, und derStadtsecrctair erhielt den Auftrag, deshalb ein Umlaufs-schrciben an den Doctor Salm und Consortcn zu erlassen,auch einen Plan zu entwerfen, wie dieses Fest, das aufdem Schießplätze gegeben werden sollte, mit Geschmack zuveranstalten sep.
„Es muß ein allgemeines, fröhliches Volksfest werden,"sagte Kreisel. „Dem deutschen Bürger fehlen dergleichen