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hcrzerfreucnde Feste. Er setzt sich bei einem Glase Bieroder Branntwein in den Winkel eines Wirthshauses, kal-mäusert einsam über sein Hauswesen, oder kannegießertmit einem Gevatter über Krieg und Politik. So umwölkter sein Gemüth, anstatt es zu erheitern, und nimmer ge-winnt er den Muth und die Freudigkeit, deren man be-darf, um das stürmische Meer des Lebens glücklich zudurchschiffen."
„Sehr wahr und schön gesagt, das muß ich bekennen!"rief der Bürgermeister mit wiederholtem Kopfnicken.
„Wenn demnach," hob der Stadtrichtcr an, „sothanesFest den Charakter eines öffentlichen Stadt- und Bürger-festes ««nehmen soll, so bin ich gesonnen, ein außerordent-liches Scheibenschießen zu veranstalten, mich an die Spitzeder Bürger-Compagnie zu stellen, und sie in Parade nachdem Schießplätze zu führen."
„Ein vortrefflicher Gedanke!" sagte der Bürgermeister.„Ich will denn auch meiner Scits nicht müßig sepn, son-dern den hohen Gast, wenn er in unserer Mitte erscheint,feierlich empfangen und anreden."
„Was tragen aber wir Beide zur allgemeinen Ergbtz-lichkeit bei?" fragte Magister Gabriel den Senator Trottel.
„Ich werde," antwortete Dieser mit schalkischem Lächeln,„die sämmtlichen Jungfern der Stadt auf dem Schieß-plätze in eine doppelte Reihe stellen, werde ihnen Spieß-ruthen in die Hände geben, und Sie, Herr College, hin-durchjagen, damit Ihre Ehescheu, andern Hagestolzenzum Schrecken, öffentlich bestraft werde."
„Und ich," fiel Gabriel ins Gelächter der Andern ein,„ich werde eine Maus abrichten, die den Herrn SenatorTrottel, wie ein Windhund den Hasen, auf dem Schieß-plätze herumheßcn soll."