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9. 2tn Sodann (Seid) Biefier.
bie ©tuefe, fo wie fie monatlich berauSfommen, ohnebem oonmeinen greunben communicirt befomme, warum foU ich ©ie ba=mit betätigen? Sie Unterbleibung tiefer Bufenbung wirb nichtim Sttinbeften in mir ben @ifer fchwachen, Sfmen hierin fowof;t,al§ in jebem anberen Salle, nach «Hem meinem Bermegen 511Sienften ju fein. Sn Hoffnung auf Sh« gegenfeitige greunbfd&aftunb ©ewogenheit beharre ich jeberjeit
Shv ergebenfter treuer Siener.Kant.
Bweiter SSrief.
.Königsberg, b. 30. 3uli 1792.
Sh« Bemühungen, geehrteffer greunb, bie Bulaffung meineslebten ©tücfeS in ber Berliner SDtonat§ = ©cbrift burchjufehen, habenallem SSermuthen nach bie batbige Burücffchicfung beffelben anmich, warum ich gebeten hotte, gehinbert.f) — Seht wieberholeich biefe Bitte; weit ich einen anberen ©ebrauch, unb jwar halb,baüon ju machen gefinnt bin, welches um befto nötiger ijf, babie uorhergehenbe Ttbhanblung, ohne bie nachfotgenben ©tücfe, einebefrembliche gigur in Sh w ‘ 3Jtonat§j©chrift machen mnfi; berUrtheilSfprud) aber Sh«r brei ©laubenSridjter unwieberruflich jufein fcheint. — @S ift atfo mein bringenbeS ©efuch: mein Sttanu«feript mir, auf meine Sofien, fo halb at§ möglich, mit ber fab*renben fPoff wieber jujufenben; weit ich °°n oerfchiebenen unterben SSert eigenhänbig gefdtjriebenen 2 fnmcrfungen feine 2 lbfd;riftaufbehalten höbe, fie aber auch nicht gern miffen wollte. Sen©runb, warum ich ouf bie Berliner Senfur brang, werben ©ieftch ouS meinem bamaligen Briefe leicht erinnerlich machen. ©0
+) es war bieS bas jroeife ©tücE aus ber „Wctigion innerhalb ben ®rcn=$cn ber. Olafen SSernunft." «Sgt. !8b. VI, ffiorrebe ©• IX unb bie foigenbenWummern 11 u. 12,