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2(n ben 93ibKotl)cfac Sodann (£ricfj «öteficr in 33erltn,
@r|fer 33rief.
•Königsberg, b. 29, ®cc. 1789.
3 &> gütiges 2lnbenfen an mich unb baS angenehme ©efchenf,welches (Sie, theuerjter SJtann! mir mit bem testen Quartal Sl;reeSJtonatSfcbrift gemacht tjaben, erregt in mir ben 33orrourf einerUnbanfbarfeit, in fo langer Seit biefe Sßre Sreunbfchaft gegen michburch nichts ermiebert ju haben. Sch &abe oerfchiebene ©tücfefürShr periobifcheS 2Berk angefangen unb bin immer burch bajwUfchenfommenbe nicht auSjuweichenbe Storungen unterbrochen unban ber SSollenbung berfclben gehinbert worben. S3ebenfen Sie in=beffen, werthefler greunb! fecfiS unb fecf)S$ig Saßre alt, immerburch Unpäßlichkeit gejfort, in planen, bie ich nur noch jur JgjätftcauSgeführt habe unb burch allerlei fcßriftliche ober and; öffentlicheSlufforberungen oon meinem 2Begc abgefenft, wie fchwer wirb eSmir, 2lHeS, waS ich mir als meine Pflicht benfe, ju erfüllen,ohne hier ober ba eine j$u oerabfäumen? — 3lUein ich habe je^teine Arbeit oon etwa nur einem ÜJtonate jit oollenben; alSbennwill ich einige Seit auSruhen unb biefe mit einigen 2luSarbeitun*gen, im Salle fie Sheer SftonatSfcßrift anjiänbig finb, auSfüllen.2lber waS ich fchon längjt hätte thun follen, unb immer wieberauS ber 2lcßt gelaffen habe, baS thue ich jefct, nämlich Sie jubitten, mit ber Ueberfenbung Sh«r 3flonatS = Schrift quartalweifefid) ferner nicht unnötiger SBeife in Soften ju fefcen. Senn ba