B.f)
83om ©efüf;l für ba§ ©ebene,
b. t.
bet tfjeitö flnnlicben, tl>ei(ä intellectuellen Sufi in bei rcflectirteit2 (nfcbauungober
b e m ® e f ä) m a cf.
§. 65.
©efebmaef, in ber eigentlichen 25ebeutung be§ SBorteS, ifi,roie febon oben gefagt ++)/ bie ©igenfebaft eines SrganS (ber3 unge, be§ ©aumene» unb beS ©dblunbeg,) üon gewijfen aufge=lofien SKaferien im ©ffen ober Srinfen fpeciftfcb «ffteirt ju werben,fr ifi in feinem ©ebrauebe entweber blo§ als Unterfcbeibunggsober auch jugleicb alg SB ob lg efebmaef ju oerfiefjen, (j. 33. obetvraS füj? ober bitter fei, ober ob ba§ ©efofiete [füfe ober bittere]■angenehm fei.) Ser erfiere fann allgemeine Uebereinfiimmung inber ilrt, wie gewiffe SfJiaterien ju benennen finb, ber letztereaber fann niemalg ein allgemeingültiges Urtbeit abgeben: bafsnämlich, ( 5 . S5. bag 33ittere,) wag mir angenehm ifi, auch Seber=mann angenehm fein werbe. Ser ©runb baoon ifi flar: weilSufi ober Unluft nicht jum ©rfenntnifjoermögen in 2 lnfel)ung berDbjecte geboren, fonbern ffieflimmungen beS ©ubject§ ftnb, alfoäußeren ©egenftänben nicht beigelegt werben fönnen. — Ser 2Bof)l*gefebmad enthalt alfo jugleieb ben 33egriff oon einer Unterfcbeibung
t) -1. WuÄg.: „Sioeltcr ttlifdjmtf."
ft) „mir . . . gefügt", 3«fü| bei TüiOg.