260 Anthropologie. I. S^etl. 2Cnt£;copof. Dibaftif.
Auch wenn man feinen ©chmerj mit anberen möglichen anfeinet eigenen fPerfon üergtcicfjt, wirb er baburch hoch erträglicher.Dem, weichet ein £3ein gebroden ^>ot, famt man baburbh feinUnglücf boch erträglicher machen, wenn man ihm geigt, bap c3leicht h^te ba§ ©enicf treffen fönnen.
Daä grünblichfle unb leichtere SSefänftigungSmittel all«©dnnergen ift ber®ebanfe, ben man einem vernünftigen SSKenfchenwohl anmuthen fann: bafj ba3 ßeben überhaupt, waS ben ®enu|jbeffelben betrifft, ber von ©lücföumffänben abhangt, gar feineneigenen SBerth, unb nur wa§ ben ©ebrauch beffelben anlangt, juwelchen Swecfen e§ geribhtet ift, einen SSSerth habe, ben nidht baä©lud, fonbern allein bie 2Bei6heit bem fOtenfchen oerfchaffenfann; ber alfo in feiner ©ewalt ift. SBet ängfllid) wegen be$SJerlufteö beffelben befümmert ift, wirb be§ Sebenö nie frol; werben.