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7 (1839) Beobachtungen über das Gefühl des Schönen und Erhabenen Immanuel Kant's Kritik der Urtheilskraft
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I. S5urfj. ?(nn[ptif bcg ©d;6ncn. 3. Moment. §. 17. 77

©innen, ber 2fnbere nad; beut, wa? er in ©ebanfen I;at. £>uvd)biefe Untcrfci>etbitng fann man manchen Swift ber ®efd)macf?rid;terüber ©d)6nl)cit beitegen, inbem man ihnen jeigt, ba(5 ber Sine fiel;an bic freie, bertfnbcrc an bie ant)ängcnbc ©ct)bnt)cit t;atte, ber(öftere ein reine?, ber Sweite ein angewanbte? ®efd;mad'?urthcit fälle.

§. 17 .

9Som Sbeate ber (Schönheit.

®? fann feine objeetwe ®cfd)inacf?rcge(, welche burd; ^Begriffebcftitnmte, wa? fd;bn fei, geben. £>enn alle? Urteil au? bieferQuelle ift äftl;etifd;; b. i. ba? ®cfut)t be? ©ubject?, unb fein SSegriffeine? Object? ift fein S3efHmmung?grunb. Sin fPrincip be© ©c=fd;mad?, welche? ba? allgemeine Kriterium be? ©d;6nen burd;bcjlimmtc ^Begriffe angäbe, ju fuchcn, ift eine frucptlofc SBemuhung,weit, wa? gefuefjt wirb, unmöglich unb an ftd; felbft wiberfipred;cnbift. £>ic allgemeine 5Dtittf;eitbarfeit ber Smpfmbung (be? 2Bol;lge=fallen? ober SKif fallen?), unb jwar eine fold;e, bie ol;nc ^Begriff©tatt ftnbct, bie Sinhelligfcit, fo uicl mogtief?, aller Seiten unb SS6I-fer in 2(nfel)ung biefe? ®efüt)l? in ber SSorficltung gewiffer ®cgcn;jtänbe iff ba? em^irifdjc, wiewohl fd;wad;e unb faum jur 8Scrmu=tfntng jureidjenbe Kriterium ber 2lbftammung eine? fo burd) SBeifpiclcbewährten ®cfd;macf? oon bem tief verborgenen, allen Slcnfcpengemeinfd;afttid;en ®nmbe ber @int)clligfcit in SBeurthcilung bergönnen, unter betten ihnen ©egenftänbe gegeben werben.

iDal;er fleht man einige sprobucte be? ®efd;ma<S? al?crem:pla=rifcl; an; nicht al? ob ®efd;macf Sonne erworben werben, inbemer 2£nbcren-j-) nad;ahmt. £>enn ber ®cfd)macf muff ein fclbficigc-nc? SSernrogen fein; wer aber ein SOtufter nadjaflmt, geigt fofern,al? er e? trifft, jmar ©cfd;icflid)feit, aber nur ©efd;macf, fofern erbiefe? SJlufter fctbft beurteilen fann *). öpierau? folgt aber, baf

1. 7fuög.: btnberc."

*) SHufter be6 (SefchmacfS inJCnfeljung ber robenben Äiinfte muffen ineiner tobten unb gelehrten Sprache. abgefafit fein; baS erffe, um nicht bie