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7 (1839) Beobachtungen über das Gefühl des Schönen und Erhabenen Immanuel Kant's Kritik der Urtheilskraft
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78 Äritifb.Urtbeiid'raft. I-Sfjt. Är.b.nfthctifchcnUrthcilSfr. I.Abfdjn.

fca§ böd/ftc SJhtficr, baS Urbilb beS ©efd;macf§ eine Hofe Sbee fei,bie Scber in fid) fclbft beröorbrtngcn muß, imb wonach er AHeS,maS £bject beS ©efchmacfS, waS SSeifpiel ber SBcurtßcilung burd)©efehmaef fei, unb felbft ben ©efehmaef non Sebermafm beuvtfjcttenmuß. Sbee bebeufet eigentlich einen SBcrnunftbegriff, unb Sb entbie SSorftellung etneS einzelnen, als einer Sbee abäquaten SBefenS.£>aber fann jenes Urbilb beS ©efchmacfS, welches freilich auf berunbejlimmten Sbee ber 83crnunft bon einem 5Dtajcimum beruht, aberhoch nicht burch SSegriffe, fonbern nur in einzelner £)arfiellung fannoorgefteHt werben, beffer ba§ Sbeal beS Schönen genannt werben,bergleid;cn wir, wenn wir gleich md)t im SBeft&e beffelben ftnb, hochin un§ h^borjubringen ftreben. (SS wirb aber bloS ein Sbeal ber©inbilbungfraft feilt, eben barum, weil eS nicht auf Gegriffen, fombern auf ber ©atjiellung beruht; ba§ SSermogen ber ©arftellungaber ift bie ©inbitbungSfraft. 933ie gelangen wir nun ju einemfolcbcn Sbeale ber Schönheit? A priori, ober empirifd;? Snigleüdien: weldfe ©attung beS Schönen ift eines SbealS fähig?

Suerjt ift wohl ju bemerfen, baß bie Schönheit, ju welcherein Sbeal gefugt werben foll, feine nage, fonbern burd) einenSBegriff tran objectioer 3wecf mäßigfeit fipirte Scl;6nf)cit fein, folg;lieb beinern Sbjecte eines ganj reinen, fonbern jum $hctl tntellcc;tuirten ©efdjmacfSurtheilS angehören muffe. . 25. i. in weld;er Artoon ©rünben ber ffieurtheilung ein Sbeal Statt ftnbcn foll, ba mußirgenb eine Sbee ber Sßcrnunft nach beftimmten ^Begriffen jum ©runbeliegen, bie a priori ben 3wecf beftimmt, worauf bie innere 5D?ög=liebfeit beS ©egenßanbeS beruht, ©in Sbeal fchöner SBlumen, etneSfehönen Ameublements, einer fchönen AuSficßt läßt ffd£> nicht benfen.Aber auch non einer, beftimmten Spesen anhängenben Schönheit,

SScränberung erbufben muffen, luctcTjc bie (ebenben Sprachen unPernteiMidjcrSOSeifc trifft, baß ebte Aufibrüifc platt, gewöhnliche oevattet, unb ncugcfchaffcncin einen nur htrj bauevuben Umlauf gebracht merben; baS jmeite, bamit ftceine ©rammattf habe, welche feinem mutljmilligcn Sßcchfel ber ffliobe unter;werfen fei, fonbern ifjrc tuwernnberliche Siegel behält+)..

]) 1. Aubg.:bat."