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8 (1847) Zeitschwingen : mit sechs Stahlstichen
Entstehung
Seite
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Als er fort war, bat der Gefangene die kleine Dett-um Mitleid«, und Freiheit. Ihr Herz brach; aber siewar kraftlos, seinen Kerker zu sprengen. Zum Gluck warder Sprachmeister noch da. Er setzte seine Eifersucht beiSeite, schlug das Vorlegeschloß mit einer Art herunterund der Prinz entsprang.

Während der Zeit ging Staff zu einem Juwelier undzeigte ihm die Uhr. Er schätzte sic auf hundert Guineen,und nannte ihm den Meister, der sie, nach dem daraufeingegrabenen Zeichen, verfertigt hatte. Der Gastwirtheilte zu demselben, ungeachtet er fast eine deutsche Meileentfernt wohnte.Kennen Sie diese Uhr?" fragte Staff.Sehr gut!" antwortete der Künstler:Sie gehört demPrinzen von Wallis." Der Gastwirth gerieth in einfreudiges Schrecken, und rannte in der Erwartung einesguten Trinkgeldes nach dem prinzlichen Palast.

Heinrich, der nur ein paar Stunden geschlafen hatte,stritt eben mit Rochester über den ihm gespielten Streich,als im Vorzimmer ein gewaltiger Lärm entstand. Staffzankte mit den Bedienten, die ihm, weil er sein Anbringennicht entdecken wollte, die geforderte Meldung verweiger-ten. Er stieß sie rechts und links zurück und drang vorbis an des Prinzen Gemach. Der Graf öffnete die Thür,um nach der Ursache dieses Getümmels zu fragen. Derwilde Korsar warf nun vollends seine Gegner über denHaufen, und drängte sich, neben Rochester vorbei, insZimmer, wo eben William den Prinzen beim Frühstückbediente.

Staffs Erstaunen, als er hier auf einmal die beidenMatrosen und Bettp'S Sprachmeister beisammen fand, be-wirkte bei ihm eine minutenlange Versteinerung. Dannwarf er sich, immer noch stumm, zu den Füßen des lachen-