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8 (1847) Zeitschwingen : mit sechs Stahlstichen
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lachte, daß ihm der Bauch schüttelte.Gleich und gleichgesellt sich gern!"

Das ist's ja eben, was ich sage!" suhr der Graf rach-lustig fort.Der Prinz ist doch ohne Zweifel ein Spie-gel der Jugend von ganz England."

Ha, ha, ha! Ihr sprecht, als wärst Ihr erst heute ge-boren! Der Prinz ein Spiegel? Ja, für Fastnachts-narren, Trunkenbolde, Wollüstlinge und ander solches un-nützes Volk! War' ich nur der König, ich wollte diesenangelaufcnen Spiegel aller Taugenichtse bald wieder blankputzen!" Er machte bei den letzter» Worten mit geball-ter Hand die Geberde des Schlagens.

Heinrich schlich vom Tisch hinweg und entschädigte sichfür den Schmerz seiner Ohren auf Betty's Lippen.

Rechtster lenkte jetzt das Gespräch, das ihm nun dochzu ernsthaft ward, auf einen andern Gegenstand. DasBacchanal dauerte indessen lebhaft fort. Der Graf zogcs mit Willen in die Länge und forderte Wein über Wein,wovon der alte Seeräuber den größten Theil zu sich nahm.Heinrich trieb nicht zum Aufbruch. Die Tändeleien mitBettp unterhielten ihn so angenehm, daß er keinen Augen-blick lange Weile hatte. Der Wirth sah dabei durch dieFinger, weil die Gäste so viel aufgehen ließen. Williamkonnte vor Eifersucht den Weg aus dem Hause nicht fin-den. Doch wich er, wenn der Prinz vom Tische auf-fiand, um die in der Ferne strickende Betty zu besuchen,sogleich von ihrer Seite und ging verdrießlich in ein Ka-binet, wo er an einem Fensterchen lauschte und sich vorAerger die Nägel zerbiß.

So brach der Tag an. Der Wirth machte jetzt dieWeinrechnung. Indessen ging Rochester einen Gang hin-aus vor die Thür und kam nicht wieder.

Langbeiii'i stmimll. Schr. XIl. Bd.

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