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Correspondenten und in mchrern solchen Blättern zu lesenscyn werde. Herr von Dampf bat nun, ihm wenigstensin Gnaden zn erlauben, daß er an dem Gerichtstage ver-reisen dürfe; doch auch dieses Gesuch ward abgeschlagen.„Das hieße das Recht beugen!" sagte der Graf: „Inmeinem Lande müssen sich Hohe und Niedere den Ge-Gcsetzen unterwerfen, und ich befehle Ihnen, bei Vermei-dung meiner höchsten Ungnade und Verlust Ihres Postens,sich vor dem Gerichte zu stellen." —
Der Kammcrhcrr schwieg. Er wußte vor Angst nicht,was er beginnen sollte. Schon war er im Begriff, ineinen sauren Apfel zu beißen, und seine» Widersacher, denLandrath, als den Oberrichtcr der Grafschaft, um Rathund Hülfe zu bitten. Da wäre er denn gerade vor dierechte Schmiede gekommen! Er ging bereits ans Schlan-genkrons Hans zu; doch plötzlich überfiel ihn ein Schau-der vor dem Manne, dessen Arglist er schon bei vielenGelegenheiten kennen gelernt hatte. Eilig kehrte er nunwieder um und schmeichelte sich mit der Hoffnung, daßkein Frauenzimmer so kühn sepn werde, ihm, den erstenMann im Lande und Favoriten des regierenden Herrn,unter freiem Himmel das Kapitel zn lesen oder gar einenBackcnstreich zu versetzen.
Der ungetreue Thesens dachte freilich auch jetzt an seineverlassene Ariadne, und stellte sich mit Grausen vor, wietraurig cs ihm ergehe» würde, wenn sie ihn unter deinSchutz der Gesetze koranzen dürfte und er wie ein Opfer-lamm stillhaltcn müßte; dieses furchtbare Bild, das sichseine Phantasie mit allen Farben des Schreckens ausmalte,verlor jedoch dadurch viel von seiner Gräßlichkeit, daß erin dem dunkeln Erdcnwinkel, wo er sich jetzt befand, völligsicher zu seyn glaubte. Armer Mann! indem dich dieser