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chcn. Herr Notarius, haben Sie die Güte, es niederzu-schreiben."
Der Notar verbeugte sich devot, tunkte die Feder ein,und Erich fuhr fort:
„Alle meine Güter, Häuser, Aecker, Gärten — mit„Einem Worte: alle liegenden Gründe, desgleichen meine„Baarschast und sämmtliches Mobiliärvermögen, cs habe„Namen, wie es wolle, eigne und hintcrlasse ich meinem„leiblichen Sohne — "
Ein gewaltiges Husten im Nebenzimmer Zwang ihn, einWeilchen inne zu halten. Es legte sich wieder und ersprach fort:
„ — — eigne und hintcrlasse ich meinem leiblichen„Sohne, Anton Wüsthof — "
Neuer Tumult! Die Tapctenwand rauschte und wankte,umgeworfcne Stühle polterten, Flüche schallten und Ohr-feige» klatschten, die Herr von Katz, als Besteller des soübel ausschlagcnden Testamentes, empfing. Dem Notarentsank die Feder. Die Zeugen blickten nach der Gegenddes Tummelplatzes und schüttelten die Köpfe.
Nach einer halben Minute hörte der Lärm auf uird derTestator begann wieder:
„ — — Anton Wüsthof, den ich hiermit zum einzi-gen Erben aller meiner Habe und Güter ernenne und„cinscße." —
Die Thür des Nebenzimmers ward jetzt von den fort-stürmendcn Horchern mit solcher Gewalt zugeschlagcn, daßalle Wände und Fenster des Hauses bebten.
„Wuth und Rache getäuschter Hoffnung!" flüsterte derNotar mit satirischem Lächeln den Zeugen zu, und sienickten bejahend. „Ich habe nun nichts weiter zu ver-