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8 (1847) Zeitschwingen : mit sechs Stahlstichen
Entstehung
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ordnen;" sprach Erich. Der Notar las das Testamentim Zusammenhänge vor. Es ward von dem Testatorfür richtig erklärt und von den Zeugen unterschrieben.

Wüsthofs Freunde traten jetzt wieder ans Bett. Erichbat sic, ihn ein wenig schlummern zu lassen. Sic ent-fernten sich sammt dem Notar und den übrigen Zeugen,mid verließen das Haus, ohne von den erbosten Herr-schaften, die sich unsichtbar gemacht hatten, Abschied zunehmen.

Erich stieg aus dem Bette und war eben im Begriff,seinen Krankenhabit abzulegcn, als sie beide gleich wildenHetzhunden zur Thür herein und ihm auf den Hals fuh-ren. Es erhob sich ein Zwist, der äußerst heftig war,ob er gleich nur mit gedämpften Stimmen geführt wurde.Sie drohten mit augenblicklicher Verhaftung; Erich aberdonnerte sie niuthig zu Boden.Ich," sprach er unterandern, beging einen frommen Betrug, um einenarmen Jüngling zu schützen, den Sic berauben wollten. Straft man mich dafür, so kann man doch wenigstenskeine Schande auf mich wälzen; Sie aber wird wegender Schlechtheit Ihrer Absicht Schimpf und Schade zu-gleich treffen." Diese kräftige Vorhaltung wirkte sostark, daß sie ihn am Ende um Schonung und Ver-schwiegenheit baten.

Er fragte nun nach Wüsthofs Leiche. Sie lag imNebengemach. Er eilte dahin, betrachtete sie weinend,und trug sie mit Hülfe des Herrn von Katz durcheine Tapctenthür in's Testamcntszimmer, um dadurcheiner möglichen Entdeckung der wahren Geschichte vorzu-beugen.

Sie blieb verborgen. Der Oberst ward prachtvoll