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Squenz: „Das ist ein leidiger Tröster, der immer bleibe»mag, wo er ist. Wir bedürfen seiner Knochenhand nicht, umEuch zu entfesseln; ich denke selbst damit fertig zu werden."
Das ging aber nicht so leicht, als er glaubte. DieKette war zu fest gegliedert; alles Drehen und Wendenhalf nichts. Doch des Affen Deobachtungsgeist entdecktebald ein glückliches Hülfsmittel. Im Hause frei hcrum-gehend, sah er eines Tages den Müller von einer FeileGebrauch machen, stahl sie heimlich hinweg, und ahmtedas erlernte Kunststück an Simpels Kette so geschickt nach,daß er sie von der Krippe loshackcn konnte, wenn erwollte. „Sich, Bruderherz," rief er ans, „nun brauchenwir den Tod nicht zu bemühen! Ich wünsche ihn aberdeinem ganzen nichtswürdigcn Volke ans den Hals, weiles dich hier in der Dintc sitzen ließ, ohne sich um dichzu bekümmern. Doch cs ftp darum; wir wollen unsnun selbst ranzioniren."
Es war eben um die Zeit der Ernte, und die Mühlebisweilen wegen dringender Feldgeschäfte ganz menschen-leer. In einem so glücklichen Augenblicke bereiteten sichdie Gefangenen zur Flucht. Squenz schleppte mit dergrößten Anstrengung ans einem entfernten Winkel dieLöwenhaut herbei und bekleidete Simpeln damit; denn erbehauptete, daß sie sich ohne dieses Rcichskleinod in ihrerHeimath nicht sehen lassen dürften. Dann wurde derEsel losgekettet, und sic machten sich geschwind auf dieFersen.
Herr Simpel war kein Freund vom Laufen,
Und stand vft still, um zu verschnaufen;
Allein der Hofnarr brauchte Zwang:
Er schalt ihn eine Schnecke, sprangIhm auf den Nücke» wie ein Neirer,
Und trieb ihn mit der Peitsche weiter.