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„— das Weltenmccr ohne Ufer und ohne Grund quillct hier,„versieget dort; die Mücke, die Erde, fliegt um daö Sonnen-licht, nnd sinkt in das Licht und zerbröckelt — O Julius,„wer erblickt und erhält das flatternde Stäubchen auf der„Mücke, mitten im gährcnden, grünenden, verwitternden Chaos?„O Julius, wenn jeder Augenblick einen Menschen und eine„Welt zerlegt — wenn die Zeit über die Kometen geht und„sic austritt wie Funken, und die verkohlten Sonnen zerreibt„— wenn die Milchstraßen nur wie zurückfahrende Blitze aus„dem großen Dunkel dringen — wenn eine Weltcnreihe um„die andere in den Abgrund hinnntergczogen wird, wenn das„ewige Grab nie voll wird und der ewige Sternenhimmel„nie leer: o mein Geliebter, wer erblickt und erhält denn„uns kleine Menschen aus Staub? — Du, Allgütiger, erhältst„uns, du, Unendlicher, du, o Gott, du bildest uns, du sichest„uns, du liebest uns — O Julius, erhebe deinen Geist und„fasse den größten Gedanken des Menschen! Da wo die„Ewigkeit ist, da wo die Unermeßlichkeit ist, und wo die Nacht„anfängt, da breitet ein unendlicher Geist seine Arme aus„und legt sie um daö große fallende Welten-All, und trägt„cs und wärmt eö. Ich und du, und alle Menschen, und„alle Engel und alle Würmchen ruhen an seiner Brust, und„das brausende schlagende Welten- und Sonncnmeer ist ein„einziges Kind in seinem Arm. Er stehet durch das Meer„hindurch, worin Korallenbäumc voll Erden schwanken, und„sicht an der kleinsten Koralle das Würmchen kleben, das ich„bin, und er gibt dem Würmchen den nächsten Tropfen, und„ein seliges Herz, und eine Zukunft, und ein Auge bis zu„ihm hinaus — ja, o Gott, bis zu dir hinauf, bis an dein„Herz." —