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„Gewölbe, durch dessen Ritzen die unermeßliche Nacht schauet,„in der das funkelnde Gewölbe hängt — Du fliegst Jahr-tausende, aber du trittst nicht auf die letzte Sonne und in„die große Nacht hinaus — Du schließest das Auge zu und„wirfst dich mit einem Gedanken über den Abgrund und über„die ganze Sichtbarkeit, und wenn du eS wieder öffnest, so„umkreisen dich, wie Seelen Gedanken, neue hinauf und hinab„stürmende Ströme aus lichten Wellen von Sonnen, aus„dunkeln Tropfen von Erden, und neue Sonnenreihen stehen„einander wieder aus Morgen und Abend entgegen — und das„Feuerrad einer neuen Milchstraße wälzt sich um im Strom„der Zeit — Ja, dich rücke eine unendliche Hand aus dem„ganzen Himmel, du stehest zurück und heftest dein Auge auf„das erblassende eintrocknendc Sonnenmcer, endlich schwebt„die entfernte Schöpfung nur noch als ein bleiches stilles„Wölkchen tief in der Nacht, du dünkst dich allein und schauest
„dich um und-eben so viele Sonnen und Milchstraßen
„flammen herunter und hinauf, und das bleiche Wölkchen„hängt noch zwischen ihnen bleicher, und außen um den gan-zen blendenden Abgrund ziehen sich lauter bleiche stille Wölk-„chen.-
„O Julius, o Julius, zwischen den wandelnden Fcucr-„bergen, zwischen den von einem Abgrund in den andern ge-schleuderten Milchstraßen, da flattert ein Blütcnstäubchen,„aus sechs Jahrtausenden und dem Menschengeschlecht gemacht„— Julius, wer erblickt und wer versorgt daS flatternde„Stäubchen, das aus allen unfern Herzen besteht? —
„Ein Stern wurde setzt hcrabgcschlagen. Falle willig,„Stern in die Luft der Erde geheftet, auch die Sterne über„der Erde taumeln wie du in ihre entlegnen Gräber herab