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„ein Jahr." — — Alles das lag ja Klotilden wie angegossenan: sie konnte dem Blinden nie ihr sterbendes Herz aufdecken— sie ging gerade jetzt (wie lange ist noch auf Pfingsten?)nach Maicnthal, um das Blatt, das sie ihm in der Charak-tcrmaökc eines Engels gereicht, selber vorzulescn — endlich
ging sie ja gerade damals nach St. Lüne ab-kurz,
aufs Haar trifft alles zu.
Wenn der Lebenöbeschreiber ein Wort darein sprechendürfte: so war' cs dieses: Der Berghauptmann, derLebenS-bcschreiber glaubt seines Orts alles recht gern; aber Klo-tilden, die bisher aus jedem Schmutzncbel weiß stralendhcrausging, uud an der man, wie an der Sonne, so oftWolken mit Sonnenflechen vermengte, kann er so langenicht tadeln, bis sie eS selber vorher thut. Viktor hat sogar,wie ich in der ersten Auflage, manche Beweise vergessen, diefür KlotildenS Liebe gegen Julius reden: z. B. den warmenAnthcil an dessen Blindheit, und ihren Wunsch seiner Hei-lung (im Briefe an Emanucl), FlaminS veraltete Eifersuchtin Maicnthal, sogar die Wonne, mit der sie im Schau-spielhaus das Thal ein Eden nennt und die Lethe ausschlägt.
Viktor riß das Paquct entzwei, und zwei Blättchensielen aus einem großen Blatte heraus. Das eine Blätt-chen und das große Blatt waren von Emanucl, das zweitevom Lord. Er studirte das letzte in doppelten Chiffern gc-schriebnc zuerst; folgendes:
„Im Herbst komm' ich, wenn die Aepfel reifen. —„Die Dreieinigkeit (der Lord meint dcS Fürsten drei Sohne)„ist gefunden; aber die vierte Person in der Gottheit (der„vierte lustige Sohn) fehlet. — Fliehe aus dem Pallastc„der Kaiserin aller Reußen (— mit dieser Chiffer hatten