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chcr — haucht' er, sagt' ich, zufälliger Weise an die Fenster-scheiben, auf denen man sodann lesen kann, was ein warmerFinger daran geschrieben hat. Es traten nach dem unwill-kürlichen Hauche lauter französische, mit dem Fingernagelskizzirtc Anfang-S heraus. „S! - - dacht' er — das ist„sonderbar: ich fange mich selber so an."
Seine Vcrmuthungcn brach die mit einem selig-cntwölk-ten Angesicht wicderkommende Klotilde ab, die dem denken-den Medikus einen großen Brief von Emanucl reichte. Nachdieser zweiten Freude folgte statt der dritten eine Neuig-keit; sie cröffncte ihm setzt, „daß endlich Emanucl sic in„Stand gesetzt, eine gehorsame, wenn auch nicht gläubige„Pazicntin zu scyn." Sie hatte nämlich bisher den Vorsatzihres Gehorsams und ihrer Frühlingkur so lange verschwie-gen, bis ihr Freund in Maicnthal ihr ein Krankenzimmer —gerade Giulias ihres — bei der Aebtissin auf einige Lenz-monate ausgcwirket hatte, damit da daö Wehen des Früh-lings ihre gesunknen Schwingen hebe, der Blumenduft daszcrspaltnc Herz auSheilc, und der große Freund die großeFreundin aufrichte.
Viktor entwich eilend, nicht allein aus Hunger undDurst nach dem Inhalte seiner Hand, sondern weil eine neueGcdankenfluth durch seine alten Gedankenreihen brach. —„Bastian! (sagte Bastian unterwegs zu sich) ich hielt dich„oft für dumm, aber für so dumm nicht — Nein, es ist„sündlich, wenn ein Mann, ein Hof-McdikuS, ein Denker,„Monate lang darüber spintisirct, oft halbe Abende, und doch„die Sache nicht eher herausbringt, als wenn er sie hört,„setzt erst — Wahrlich sogar das Fenstcr-S paffet an!" —Ich und der Leser wollen ihm das aus den Händen nehmen,