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Feuer speien) und müssen endlich mit den Thälern in Einer— Ebene liegen.
Auö allem diesem folgt:
Es kommt einmal ein goldnes Zeitalter, das jeder Weiseund Tugendhafte schon jetzo genießet, und wo die Menschenes leichter haben, gut zu leben, weil sie cS leichter haben,überhaupt zu leben — wo Einzelne, aber nicht Völker sün-digen — wo die Menschen nicht mehr Freude (denn diesenHonig ziehen sic aus jeder Blume und Blattlaus), sondernmehr Tugend haben — wo das Volk am Denken, und derDenker am Arbeiten*) Antheil nimmt, damit er sich dieHeloten erspare — wo man den kriegerischen und juristischenMord verdammt, und nur zuweilen mit dem Pfluge Kano-nenkugeln ausackcrt.-Wenn diese Zeit da ist: so stockt
beim Uebcrgewicht des Guten die Maschine nicht mehr durchReibungen — Wenn sie da ist: so licgt's nicht nothwendig inder menschlichen Natur, daß sie wieder ausartc und wiederGewitter aufziehe (denn bisher lag das Edle blos im flie-henden Kampfe mit dem übermächtigen Schlimmen), so wiees, nach Förster, auch aus der heißen St. Helcnen-Jnscl **)kein Gewitter gibt. —
Wenn diese Festzeit kömmt, dann sind unsre KindcSkin-der — nicht mehr. Wir stehen jetzo am Abend und sehen
*) Der Millionär setzt Bettler, der Gelehrte Heloten voraus:die höhere Bildung der Einzelnen wird mit der Verwilde-rung der Menge erkauft.
**) 1792 geschrieben. Jetzo liegt sogar das Gewitter, dassonst am Himmel über ganz Europa stand, dort auf plat-ter Erde.