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4 (1847) Hesperus oder 45 Hundsposttage : zweites Heftlein
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Feuer speien) und müssen endlich mit den Thälern in Einer Ebene liegen.

Auö allem diesem folgt:

Es kommt einmal ein goldnes Zeitalter, das jeder Weiseund Tugendhafte schon jetzo genießet, und wo die Menschenes leichter haben, gut zu leben, weil sie cS leichter haben,überhaupt zu leben wo Einzelne, aber nicht Völker sün-digen wo die Menschen nicht mehr Freude (denn diesenHonig ziehen sic aus jeder Blume und Blattlaus), sondernmehr Tugend haben wo das Volk am Denken, und derDenker am Arbeiten*) Antheil nimmt, damit er sich dieHeloten erspare wo man den kriegerischen und juristischenMord verdammt, und nur zuweilen mit dem Pfluge Kano-nenkugeln ausackcrt.-Wenn diese Zeit da ist: so stockt

beim Uebcrgewicht des Guten die Maschine nicht mehr durchReibungen Wenn sie da ist: so licgt's nicht nothwendig inder menschlichen Natur, daß sie wieder ausartc und wiederGewitter aufziehe (denn bisher lag das Edle blos im flie-henden Kampfe mit dem übermächtigen Schlimmen), so wiees, nach Förster, auch aus der heißen St. Helcnen-Jnscl **)kein Gewitter gibt.

Wenn diese Festzeit kömmt, dann sind unsre KindcSkin-der nicht mehr. Wir stehen jetzo am Abend und sehen

*) Der Millionär setzt Bettler, der Gelehrte Heloten voraus:die höhere Bildung der Einzelnen wird mit der Verwilde-rung der Menge erkauft.

**) 1792 geschrieben. Jetzo liegt sogar das Gewitter, dassonst am Himmel über ganz Europa stand, dort auf plat-ter Erde.