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4 (1847) Hesperus oder 45 Hundsposttage : zweites Heftlein
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voll opfernder Wünsche, begleitet er zagend und still alleSchritte der Geliebten und Liebenden aber sic erräthihn nicht, und er sie nicht. Und dann stirbt sie . . . Abervorher, eh' sie stirbt, tritt der bleiche Katechet trostlos vorihr Abschiedlager und drückt die zitternde Hand, eh' sie er-schlafft, und gibt dem kalten Auge noch eine Freudenthräne,eh' es erstarret, und dringet noch unter die Schmerzen derkämpfenden Seele mit dem sanften Frühlinglaute hinein:ich liebe dich Wenn er's gesagt hat, stirbt sie an derletzten Freude, und er liebt dann auf der Erde weiter nie-mand mehr." . . .

Die Vergangenheit hatte seine Seele überfallen Thrä-nen hingen in seinen Augen und mischten Klotildcns Kran-kcnbild in einer sonderbaren Verdunklung mit Joachimensihrem zusammen er sah und dachte eine Gestalt, die nichtda war er drückte die Hand derjenigen, die ihn ansah,und dachte nicht daran, daß sie alles auf sich beziehen könnte.

Plötzlich trat lächelnd Matthicu herein, und die Schwe-ster lächelte nach, um alles zu erklären, und sagte:derHerr Hofmcdikus gab sich bisher die Mühe, dich zu wider-legen." Viktor, schnell erkaltet, versetzte zweideutig und bit-ter:Sie begreifen, H. v. Schleuncs, daß eS mir am leich-testen wird, Sie in die Flucht zu schlagen, wenn Sie nichtim Felde sind." Matz firirte ihn; aber Viktor schlugsanft sein Auge nieder, und bcreuete die Bitterkeit. DieSchwester fuhr gleichgültig fort:ich glaube, mein Bruderist oft im Falle, mit der Faeon zu wechseln." Er nahmes heiter lachend aus, und dachte wie Viktor, sic ziele aufseine galanten Abenteuer und Lusttreffen mit Weibern ausallen Ständen, die ans dem Landtag sitzen. Aber da sie