213
„ein wenig Papier — ein wenig Zeit — ein wenig Weih-rauch — und gieß' eS zusammen, und thu' es in zwei Per-sonen von Stande: so hast du eine rechte gute franzö-sische sontcnellische Liebe." — „Sie vergaßen, setzte Matz„dazu, noch ein wenig Sinne, wenigstens ein Fünftel oder„Sechstel, das als nlljuvans oder cvustittiens zur Arznei„kommen muß. — Indessen hat sic doch daö Verdienst der„Kürze; die Liebe sollte wie die Tragödie auf Einheit der„Zeit, nämlich auf den Zeitraum Eines Tages, eingeschrän-kt seyn, damit sie nicht noch mehre Aehnlichkeit mit ihr„bekäme. Schildern Sie aber die bürgerliche!" — Viktor:„die zieh' ich vor." — Matthieu: „ich nicht. Sie ist blos„ein längerer Wahnsinn, als der Zorn. On / plem-s, on
crie, on ^ «online, on ment, on enraAs, on ^ tue,„on ^ msnrt — enlln on so «tonne n to»8 Iss üialiles,„xovr avoie son nnge. — Unsere Gespräche sind heute eiu-„mal voll Arabesken und ä In greegne: ich will ein Koch-„buchrezept zu einer guten bürgerlichen Liebe machen: Nimm„zwei junge große Herzen — wasche sie sauber ab in Tauf-„wasser oder Druckerschwärze von deutschen Romanen —„gieße heißes Blut und Thränen darüber — setze sie ans„Feuer und an den Vollmond, und lasse sie aufwallen —„rühre sie fleißig um mit einem Dolche — nimm sic heraus„und garnire sie, wie Krebse, mit Vergißmeinnicht oder an-dern Feldblumen, und trage sie warm auf: so hast du einen„schmackhaften bürgerlichen Herzenskoch *) **)."
*) ^äsnvans ist das Ingredienz, das die Kräfte der Hauptin-gredicnzien stärkt; constitnens ist, was der Arzenci dieForm einer Pille, oder Latwerge, oder Mixtur crthcilt.
**) Wie man sagt: Erbscnkoch, Nudclkoch.