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eingcsperrten Fragen gcthan; und sie dankte ihm für dasGeschenk seines Vertrauens mit einer Wärme, die er füreinen seinen Tadel seines bisherigen Schweigens hielt. —Sie stand von jeher gern in einem Blumenkranz von Kin-dern; aber in Flachsenfingen hatte sie dieser Nebelsternchennoch mehre und zwar aus einem besonder,: Grunde umihren Glanz versammelt, nämlich um es zu verbergen, daßsie Giulia, eine kleine fünfjährige Enkelin des Stadtscniors,bei welchem ihr Bruder wohnte, als die unwillkürliche Le-benöbeschreiberin und Zeitungträgerin desselben an sich ziehe.Mehr als dreimal war ihm, als müßt' er diesem lilien-weißen Engel, den seine Wolke immer höher trug, zu Füßenfallen und mit auSgebreitcten Armen sagen: „Klotilde, werde„meine Freundin, eh' du stirbst — meine alte Liebe gegen„dich ist längst zerquetscht, denn du bist zu gut für mich„und für unS alle — aber dein Freund will ich seyn, mein„Herz will ich überwinden für dich, meinen Himmel will ich„hingebcn für dich — ach du wirst ohnehin den Abcndthau„des Alters nicht erleben und die Augen bald zumachen, und„der Morgenthau hängt noch darin!" Denn er hielt ihreSeele für eine Perle, deren Körper-Muschel geöffnet inder auflösenden Sonne liegt, damit sich die Perle früherscheide. — Beim Abschiede könnt' er ihr mit der Freimü-thigkeit des Freundes, die an die Stelle der Zurückhaltungdes Liebhabers gekommen war, die Wiederholung seiner Be-suche anbieten. Ueberhaupt behandelte er sie jetzo wärmerund unbefangner; erstlich, weil er auf ihr erhabnes Herz soganz Verzicht gcthan, daß er sich über seine früher» kühnenAnsprüche darauf wunderte; zweitens, weil ihm daö Gefühl