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4 (1847) Hesperus oder 45 Hundsposttage : zweites Heftlein
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nicht, wo cr steht. Sie fiel bei Viktor gerade in die Win-tern: onate, wo ohnehin die sausenden Buttcrwochcn der Städteund Höfe sind. Ich will sie setzt ordentlich schildern.

Viktor suchte nämlich sein uneiniges unglückliches Herzzu übcrschrcien und zu betäuben nicht mit den Trommel-wirbeln der Lustbarkeiten; unter diesen verblutete es vielmehr,so wie unter dem Trommeln die Wunden stärker fließen:sondern mit Menschen; diese waren die blutstillendenSchrauben, die cr um seine Seele legte. Sein Leib warsetzt wie der katholische Reliquienleib eines Apostels an al-len Orten; cr verlies den ganzen Tag, bald mit, bald ohneden Fürsten.

In Flachsensingcn war zuletzt keine Dame mehr, der ernicht die Hand geküsset hatte und kein Nachttisch mehr,wo cr's dabei hätte bewenden lassen.

Er machte in den Ncnnwochen doppelte Schleifenfranzösische Pas Tupfdessins kleine KomödienCharaden Rezepte für Kanarienvögel Verse für Fä-cher tausend Besuche und noch mehr Morgen-Brief-chen. . . .

Letzte, die er bekam und schickte, waren französisch ge-schrieben und französisch gebrochen nämlich zu Haarwickelngequetscht:es sind, sagt' cr, die Haarwickel weiblicher Gc-hirnsibcrn die Patronen voll AmorS-Pulver dieKokons der liebenden Schmetterlinge" cr sprach vomSteigen und Fallen dieser weiblichen Papiere, und nanntesic noch die Aushängebogen des weiblichen Herzens, und dieSchmutztitelblättcr der koketten Edikte von Nantes.Ichbehaupte dieß setzt' er hinzu um mich vom Hofsun-kcr Matthieu zu unterscheiden, dcr's läugnet, weil er gar