„verficht, anfangs dringe man den Schönen Briefe auf, dann„ Dinge von mehr Kubikinhalt, z. B. Fächer, Juwelen, Hände,„dann endlich fich selber; so wie die Posten anfangs nur„Briefe aufnahmen, dann Pallete, endlich Passagiere." —
Er fand diejenigen Weiber täglich amüsanter, die unsLeuten von Verstand das Herz aus der Brust und das Ge-hirn aus dem Kopf entwenden, und zwar (wie jener Edel-mann anderes Zeug) nicht aus Liebe zum gestohlncn Gute,sondern aus Liebe zum Rauben — sie schicken wie derEdelmann den andern Morgen das Gut dem Eigner redlichwieder zu. Ihre Feinheiten — die scinigcn — seine Wen-dungen, um ihren auszuwcichcn — die Aufmerksamkeit, dieman auf sich wenden muß — die Gelegenheit, alle Empfin-dungen unter die feinsten Trennmesser zu bringen, oder unterSonnen- und Mondmikroskopc — die Leichtigkeit, den auf-richtigsten Wahrheiten den säuern Geschmack und den ange-nehmsten den süßlichten zu benehmen — dieses machte ihmdie Nachttische der Weiber, besonders der koketten, zu Lck-tistcrnien und Göttertischcn: „beim Himmel, sagte der Nacht-„Tischgängcr oder Toiletten-Panist — ein Mann ist blos„ein Holländer, höchstens ein Deutscher, aber eine Frau ist„eine geborne Französin oder gar eine Pariserin — der Mann„verbirgt seine moralische wie seine physische Brust — Ge-danken und Blumen, die nicht durch die Raufen der vier„Fakultäten durchfallen, Empfindungen, die nicht in den Ak-„tcn oder in einem ärztlichen Befnndzcttel können beschrieben„werden, muß man wahrlich nur einer Frau und keinem„Manne sagen, zumal einem Flachsensingischen" . . . odereinem Scheerauischcn. —
Um sich zu entschuldigen, daß er mit den Koketten auf