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4 (1847) Hesperus oder 45 Hundsposttage : zweites Heftlein
Entstehung
Seite
191
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verficht, anfangs dringe man den Schönen Briefe auf, dann Dinge von mehr Kubikinhalt, z. B. Fächer, Juwelen, Hände,dann endlich fich selber; so wie die Posten anfangs nurBriefe aufnahmen, dann Pallete, endlich Passagiere."

Er fand diejenigen Weiber täglich amüsanter, die unsLeuten von Verstand das Herz aus der Brust und das Ge-hirn aus dem Kopf entwenden, und zwar (wie jener Edel-mann anderes Zeug) nicht aus Liebe zum gestohlncn Gute,sondern aus Liebe zum Rauben sie schicken wie derEdelmann den andern Morgen das Gut dem Eigner redlichwieder zu. Ihre Feinheiten die scinigcn seine Wen-dungen, um ihren auszuwcichcn die Aufmerksamkeit, dieman auf sich wenden muß die Gelegenheit, alle Empfin-dungen unter die feinsten Trennmesser zu bringen, oder unterSonnen- und Mondmikroskopc die Leichtigkeit, den auf-richtigsten Wahrheiten den säuern Geschmack und den ange-nehmsten den süßlichten zu benehmen dieses machte ihmdie Nachttische der Weiber, besonders der koketten, zu Lck-tistcrnien und Göttertischcn:beim Himmel, sagte der Nacht-Tischgängcr oder Toiletten-Panist ein Mann ist blosein Holländer, höchstens ein Deutscher, aber eine Frau isteine geborne Französin oder gar eine Pariserin der Mannverbirgt seine moralische wie seine physische Brust Ge-danken und Blumen, die nicht durch die Raufen der vierFakultäten durchfallen, Empfindungen, die nicht in den Ak-tcn oder in einem ärztlichen Befnndzcttel können beschriebenwerden, muß man wahrlich nur einer Frau und keinemManne sagen, zumal einem Flachsensingischen" . . . odereinem Scheerauischcn.

Um sich zu entschuldigen, daß er mit den Koketten auf