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4 (1847) Hesperus oder 45 Hundsposttage : zweites Heftlein
Entstehung
Seite
189
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klang seiner Liebe in seinem Herzen auszittere und alleswieder still werde darin.

Aber nach einer Woche sah er sie wieder: wahrlich, derTeufel saß wieder am Spieltisch und spielte gegen ihn eineandere Farbe aus Roth. Klotilde sah nicht blaß, son-dern, obwol nur wenig, roth aus. Dieses Roth machte anseinem inner» Menschen einen großen Klecks, und verfälschtesein inneres Kolorit, wie Schwarz jede Malerfarbe. Dennals er sie genesen wiederfand: so war's ihm nicht sowol an-genehm denn er sah, wie wenige Verdienste er mehrum ihre Ruhe habe, wie sie ihn nicht einmal in diesem Waa-renlager von Menschen-Makulatur aushcbe, und wie dummer gewesen, daß er sich heimlich, ganz heimlich träumen las-sen,ihre vorige Bleichheit komme gar von ihrer vergebli-chen Sehnsucht nach ihm seines Orts her;" desgleichenauch nicht war'S ihm unangenehm denn er hätte all'sein Herzblut dahin gegossen, um damit eine einzige Puls-ader in ihr wieder in den Gang zu bringen ich sage, eswar ihm nicht sowol angenehm oder unangenehm, als bei-des, als unerwartet, als ein Wink, des Teufels zu wer-den. Sein Herz und das Bild, das zu lange darin war,wurden gar cntzwcigedrückt.Es sei!" sagt' er und zerbißdie krampfhafte Lippe, womit er's sagte. Einige Tage langmocht' er nicht einmal Joachime sehen.Hat diese dennein Auge für die Natur und ein Herz für die Ewigkeit?"fragt' er, und er wußte wol die Antwort.

Jetzo ging eine Zeit für ihn an, die gerade dasGegcn-theil der Sabbathwochcn war man kann sie die Rcnn-Wochcn oder die Tarantel-Tanzstunden der Besuchenennen. Es ist eine verdammte Zeit, der Mensch weiß