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4 (1847) Hesperus oder 45 Hundsposttage : zweites Heftlein
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mansche gerade mit Winteranfang erschienen, und daß dieseBlumen mit den Moosen zu einerlei Jahrzcit blühtenso könne man doch am murmelnden Bache in den Verseneinschlafen, wenn das Murmeln und Schlafen auf der ge-srornen Wiese nicht mehr gehe."-

Unser Viktor war so satirisch, wie der Evangelist; erhatte im Hannoverischen so gut wie dieser hier gelachtz. B. er hatte beklagt, daß die meisten Almanachsänger leidermehr für den Kenner arbeiteten, als für dumme Leser, undschon zufrieden wären, wenn sie nur jenen in den Schlafversetzten daß ein Mensch, der keine Prose schreiben könnte,versuchen sollte, ob er zu keinem Volksänger tauge, wie nurdie Vögel, die nicht reden lernen, singen können daßer einen guten Almanach am ersten und angenehmsten durch-bringe, wenn er blos die Reime durchlaufe und daß flacheKöpfe wie flache Diamanten, denen keine Facetten zu gebensind, zu Herzen würden, und unö statt der Gedanken Thrä-nen gäben, in denen nicht einmal das Aufgußthierchen einesGedankens schwimme ....

Aber er sah noch eine Seite mehr als Matthieu, näm-lich die edle. Es war seine Gewohnheit, gerade diese vor-zudrehen, wenn ein Anderer nur die schlechte gewiesen, undumgekehrt. Seine Meinung war:Die Dichter wären nichts,als betrunkene Philosophen wer aber aus ihnen nichtphilosophircn lerne, lern' es aus Systematikern eben sowenig die Philosophie mache nur die Silberhochzeitzwischen Begriffen, die Dichtkunst aber die erste leereWorte geb' es, aber keine leeren Empfindungen derDichter müsse, um uns zu bewegen, blos alles Edle zumHebel nehmen, was auf der Erde ist, die Natur, die Frei-