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4 (1847) Hesperus oder 45 Hundsposttage : zweites Heftlein
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groß: so wurde dem Kammcrhcrrn die Sammlung gezeigt,die er selber bereichern helfen. Man sollte denken, sie hätteneinander auögelacht und für Narren gehalten: aber sie hiel-ten sich wirklich für Gelehrte; denn den Großen wachsen dieFrüchte vom Baum des Erkenntnisses so ins Fenster und insMaul sie haben so viele Leichtigkeit, Kenntnisse zu erlan-gen (daher die zweite, sie zu zeigen) sie suchen im Brun-nen der Wahrheit so selten etwas anders, als ihr eignes mitWasserfarben gemachtes Knicstück, und in die Tiefe diesesBrunnens zu waten, wäre für sie eine solche Erkältungund doch gehen sie auf der andern Seite mit so vielerlei

Personen von Kenntnissen aus allen Fächern um-daß

sic von allem etwas über der Tafel erfahren und durch dieOhren, durch Mundübcrlicferung, wie die Schüler derAlten, Vielwisser werden. Wenn sie nachher gar das, wasihnen ungchört geblieben, vollends zu entbehren wissen, wasist dann zwischen ihnen und den ärmsten Gelehrten für einUnterschied, als der in dem Vcwußtseyn?

Im Naturalien- und Düchcrkabinet lag noch die ganzeNeujahr-Ladung von summenden Käfern mit goldnen Flügel-decken ohne Flügel ich meine die vergoldeten Musenalma-nache. Matthieu, dieser Nachahmer der thicrischen Nachti-gallen, war der Erbfeind der menschlichen, nämlich derDichter. Er sagte was in eine Rezension besser gepaffcthätteer sei ein großer Freund von Versen, aber imWinter denn wenn er so durch die Blumen-Beete einesAlmanachs streiche, so werd' er, wie einer, der durch einBohnenseld geht, schläfrig genug und könne einschlafcn.Und da gerade die Nächte länger würden, und man alsoeinen länger» Schlaf bedürfe, so sei schön, daß die Al-